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Thema: Rollende Pilzköpfe & Co...

  1. #21
    Extremsammler Manager Avatar von Brummbaer96
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    Teil 2 :





    Die "Rollenden Pilzköpfe & Co" wünschen Euch und Euren Familien an dieser Stelle schon einmal ein besinnliches Weihnachtsfest.Lasst es Euch gut gehen.Wir lesen uns hier bald wieder

  2. #22
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    Hier ist es erstmal ein wenig ruhiger.Muss erst Nachschub besorgen.Bei den meisten angeklickten,einschlägigen Seiten hab ich Alles abgegrast.Ausserdem hab ich im Moment ja wieder "Bäumchen wechsel Dich"im Kader.Da passt das nicht unbedingt mit den Spielerbeschreibungen.Aber irgendwann wirds hier weitergehen




  3. #23
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    Zum Jahresabschluss wollen wir noch einmal einen Spieler etwas genauer vorstellen.Und zwar unseren MS Flann"Brian"Wilson.

    Brian Douglas Wilson (* 20. Juni 1942 in Inglewood,[1] Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker, der als der kreative Kopf der Beach Boys gilt. Wilson komponierte die meisten Songs der Band in den 1960er und 1970er Jahren und produzierte bis 1967 alle und in den darauffolgenden Jahren noch einige Alben. Er sang die zweite Leadstimme, insbesondere die langsamen Balladen und die hohe Falsettstimme,als Instrument spielte er Keyboard und Piano. Wilson zählt zu den bedeutendsten Komponisten und Musikproduzenten des 20. Jahrhunderts.
    Im Jahr 1961 entschloss er sich, gemeinsam mit seinen Brüdern sowie ihrem Cousin Mike Love und seinem Schulfreund Al Jardine eine Band zu gründen. Zu diesem Zweck begann Brian Wilson eigene Lieder zu komponieren, zu denen Mike Love Texte verfasste. Bei der regionalen Plattenfirma Candix veröffentlichten sie schließlich unter dem Namen „The Beach Boys“ das Lied Surfin’, das in Kalifornien sofort zum Hit wurde. Danach nahm sie Capitol Records unter Vertrag.
    Wilson musste 1963 wegen gesundheitlicher Probleme eine Tournee aussetzen und holte seinen alten Schulfreund Al Jardine in die Band zurück. Im Jahr darauf hatte er während einer weiteren Tournee einen Nervenzusammenbruch. Das veranlasste ihn dazu, seinen Rückzug vom Tourneeleben bekannt zu geben, um künftig nur noch im Studio als Komponist und Produzent zu arbeiten. Sein Ersatz bei den Beach Boys wurde Bruce Johnston. Mit den Beach Boys erreichte er 1964 und 1965 jeweils die Nr. 1 der Charts.
    Wilson fühlte sich durch die Beatles herausgefordert, die seit Rubber Soul anfingen, das Album als Kunstform zu entwickeln. Wilson wollte dies künstlerisch übertreffen. Im Jahr 1966 veröffentlichte er mit den Beach Boys das Album Pet Sounds, das als Wilsons größtes Werk angesehen wird. Dies gilt auch für die Single Good Vibrations, die Wilson eigentlich für Pet Sounds vorgesehen hatte, die aber zu spät fertig wurde und Ende 1966 zum weltweiten Hit wurde. Die komplexe Komposition markierte Wilsons künstlerischen Höhepunkt.
    Zu Beginn der 1970er Jahre war Wilson nur noch äußerst sporadisch in neue Projekte der Beach Boys involviert. Wilson schwankte zwischen einem manischen, aufgedrehten Energiebündel und einem depressiven, lethargischen Menschen, der den gesamten Tag im Bett liegend verbrachte. Eine fehlgeschlagene Operation an seinem Ohr führte schließlich dazu, dass er immer öfter an Schwindelanfällen litt und das Haus noch seltener verließ.
    Erst Ende 1974, nachdem die Kompilation Endless Summer ein riesiger Hit geworden war, bereitete er sich für ein Comeback vor. Seine Frau holte als Hilfe den Prominentenpsychologen Eugene Landy, der Brian Wilson behandeln sollte. Wilson begann wieder zu arbeiten und fand in seinem alten Freund Stephen Kalinich einen Partner, mit dem er Mitte der 1970er Dutzende Lieder schrieb. Wilson begann schließlich, wieder mit der Band zu arbeiten, und feierte 1976 mit dem von ihm produzierten Album 15 Big Ones ein recht erfolgreiches Comeback. Wilson war sogar bei einigen Konzerten der Beach Boys zugegen-
    Die meisten von Brian Wilsons Kompositionen sind weitaus komplexer strukturiert als in der Popmusik üblich. Darüber hinaus verwendet er als Begleitakkorde nicht nur die in der Popmusik üblichen Grunddreiklänge, sondern auch Sextakkorde und Quartsextakkorde, sowie Orgelpunkte. Zeitgenössische Musiker wie Paul McCartney und Elton John haben erklärt, dass dies Einfluss auf ihr eigenes musikalisches Schaffen hatte.
    Brian Wilson wurde vom Musikmagazin Rolling Stone auf Rang 52 der besten Sänger sowie auf Rang zwölf der besten Songwriter aller Zeiten gelistet. Im Jahr 2008 wurde Wilson aufgrund seiner Leistungen mit dem Kennedy Award ausgezeichnet. Brian Wilson ist ein Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame und der Songwriters Hall of Fame. Die Laudatio für ihn hielt sein Freund Paul McCartney. Im Jahr 2001 wurde der Asteroid (18125) Brianwilson nach ihm benannt. Ebenfalls 2001 wurde er mit dem Grammy Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2005 folgte jener für die „Best Rock Instrumental Performance“.

    Im Jahr 2006 wurde Wilson in die UK Music Hall of Fame aufgenommen.
    Am 7. Dezember 1964 heiratete er seine damals 16-jährige Freundin Marilyn Rovell. Sie bekamen zwei Töchter, Carnie und Wendy, die später Teil der Girlgroup Wilson Phillips wurden.

    Im selben Jahr teilte er nach einem Nervenzusammenbruch in Houston den anderen Bandmitgliedern mit, dass er nicht mehr mit ihnen auf Tournee gehen werde. Er gab sein letztes Konzert im Januar 1965. Bereits zuvor hatte er damit begonnen, mit Marihuana zu experimentieren. Im Frühjahr 1965 kam er mit der – damals noch legalen – Droge LSD in Kontakt und hatte während dieses Erlebnisses die Eingebung zu dem Lied California Girls.

    Wilsons Frau reichte 1978 die Scheidung ein, weil er seinen Töchtern Drogen angeboten haben soll. Schon zuvor hatte sie von einer jahrelangen Affäre erfahren, die Wilson mit ihrer Schwester Diane gehabt hatte. Wilson verarbeitete dieses Erlebnis im Lied My Diane. 1978 verbrachte er mehrere Monate im Krankenhaus.

    Im Februar 1995 heiratete Wilson Melinda Ledbetter. Das Paar adoptierte fünf Kinder. Ledbetter übernahm fortan auch Wilsons Management.



    Geändert von Brummbaer96 (31.12.2020 um 13:54 Uhr)

  4. #24
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    Heute mal wieder ein wenig kurioses und zwar über die Namensgeber dieses Threads und Hauptakteure unserer Stammelf.......

    Im Song der Rolling Stones "We Love You" - und gerüchteweise auch "Dandelion" - aus dem Jahr 1967 sind John Lennon und Paul McCartney im Background-Chor zu hören.



    Als Songwriter und Produzenten gaben sich Mick Jagger und Keith Richards das Pseudonym "The Glimmer Twins", das erstmals 1974 offiziell auf dem Stones-Album "It's Only Rock 'n' Roll" auftaucht. Die beiden Stones verbindet bis heute eine Hassliebe, die Keith einmal treffend folgendermaßen beschrieb: "Mick ist meine Ehefrau. Aber wir können uns nicht scheiden lassen."

    Mick Jagger und Keith Richards spielen in der "Simpsons"-Episode "How I Spent My Summer Vacation" mit. Darin erziehen sie Homer und seine Kumpels in einem Sommer-Camp zu echten Rockstars.


    Die Kazoos im Beatles Song „Lovely Rita“ wurden auf Taschenkämmen, eingewickelt in EMI-Toilettenpapier, eingespielt.
    Das Toilettenpapier war „besonders dünn“, erzählt Freiman, weil die EMI wirklich knauserig war. Sie haben Mal Evans losgeschickt, dass er es holt.“



    Das Flamenco-Gitarren-Intro auf „Bungalow Bill“ war eigentlich ein Mellotron.
    Beatles-Fans haben lange darüber spekuliert, welcher Beatle die Gitarre am Anfang von „The Continuning Story Of Bungalow Bill“ spielte, nach Freiman ist es jedoch bloß „jemand der einen Ton auf dem Mellotron spielt und dann einen Loop auslöst.“ Ein Mellotron ist ein elektromagnetsiches Tasteninstrumnet, das heute aus rechtlichen Gründen auch Novatron genannt wird.

  5. #25
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    hier noch "Bungaloo Bill"+"Lovely Rita"aus den beiden letzten "Meldungen"



  6. #26
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    Wenn man durch die Radiosender "zappt",wird man immer wieder die altbekannten Hits der Stones+Beatles hören.Ich will mich hier ab und an mal um die nicht so oft gespielten Songs der beiden Bands kümmern.Die irgendwo auf alten LP´s schlummern,aber ebenfalls absolut hörenswert sind.Ich werde einige dieser Songs hier posten,wenn vorhanden mit kleinen Anmerkungen dazu.Wir fangen mit 2 Songs der Stones an......

    Los gehts mit einem Song den Chuck Berry geschrieben hat.Little Queenie gehört auch heute noch oft zum Repertoire bei Konzerten.Von den Stones wurde er 1979 auf dem Album "Get Yer Ya-Ya’s Out!" veröffentlicht.


    Als zweites kommt "Streets of Love"aus dem Jahr 2005.
    "Streets of Love", eine Power-Ballade mit einem Ersatzarrangement auf Gitarrenbasis und einem Falsett- Refrain, erhielt den größten Marketingschub, obwohl sie in den USA kein großer Hit wurde. Im Gegensatz dazu war es die Nummer eins in Spanien, die Top 10 in Argentinien, Belgien, Dänemark, Finnland, den Niederlanden und Schweden sowie die Top 20 in Deutschland, Griechenland, Italien und Norwegen. Es war auch ein Top-20-Hit in Großbritannien (wo es als Doppel-A-Seite mit " Rough Justice " veröffentlicht wurde) und erreichte Platz 42 in der UK Singles Chart, etwa 42 Jahre nach ihrem ersten britischen Hit "Come On".
    "Streets of Love" ist einer der wenigen Rolling Stones-Songs, die für die Verwendung in der Werbung lizenziert sind (siehe " Start Me Up ", " Sie können nicht immer das bekommen, was Sie wollen ", " She's a Rainbow "). Es ist in einem gehört TV - Werbespot für Mobilfunkanbieter Vodafone Italien , in dem die Speichen-Modell des Unternehmens Megan Gale auch erscheint. Das Video zu diesem Song wurde in Zaphod Beeblebrox , einem Nachtclub in Ottawa , Ontario, gedreht, und der kanadische Schauspieler Tan Arcade wurde besetzt und im Video vorgestellt., Mailand, Italien.
    Es wurde auch stark beworben und in mehreren Folgen von Days of our Lives gehört .

  7. #27
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    Nun kommen auch die Beatles zu ihrem Recht.

    Wir starten mit "Hey Bulldog".Es wurde 1969 veröffentlicht und stammt aus dem Album "Yellow Submarine".
    Geschrieben wurde das Stück hauptsächlich von John Lennon, und unter dem gemeinsamen Copyright Lennon/McCartney veröffentlicht.
    Als die Beatles Hey Bulldog aufnahmen, wurden sie von einem Kamerateam für ein Musikvideo für Lady Madonna gefilmt. Während dieser Aufnahmen bellte Paul McCartney plötzlich und ohne Warnung, sodass die ursprüngliche Zeile “Hey Bullfrog” mitten im Song in “Hey Bulldog” geändert wurde.
    Hey Bulldog und George Harrisons It’s All Too Much wurden eigens für den Film Yellow Submarine geschrieben, für den ansonsten auf bereits existierende oder unveröffentlichte Songs zurückgegriffen wurde. Es existieren Coverversionen, unter anderem von Ween, Gomez, Rolf Harris, Toad the Wet Sprocket, Firewater, Skin Yard und Fanny
    Im Jahr 1999 restaurierte Apple Records das Filmmaterial für ein Musikvideo zu Hey Bulldog.


    Der zweite Song ist "Fixing a hole"
    Fixing a Hole (englisch [Ich] stopfe ein Loch) ist ein Lied das als fünfter Titel der LP Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band am 1. Juni 1967 veröffentlicht wurde. Als Copyright-Inhaber sind Lennon/McCartney angegeben.
    Die Aufnahmen für diese Paul McCartney-Komposition fanden am 9. Februar 1967 in den Londoner Regent Sound Studios und am 21. Februar 1967 in den Abbey Road Studios statt. Die Beatles waren am 9. Februar zum ersten Mal seit ihrer Vertragsunterzeichnung bei Parlophone gezwungen, in einem anderen Studio zu arbeiten, da die Abbey Road Studios für jenen Tag komplett ausgebucht waren. George Martin spielte bei der Aufnahme ein Cembalo. Der verzerrte und schrille Klang des von George Harrison gespielten Gitarrensolos wurde durch einen übersteuerten Verstärker erzielt. Mit nur zwei Aufnahmetagen war diese Produktion eine der kürzesten des Albums.
    Eine Anekdote besagt, das Lied beziehe sich auf Reparaturarbeiten von McCartney auf seiner Farm in Schottland. Auch wurde behauptet, Fixing a Hole handele von Heroin. Paul McCartney sagte, dies sei ein Lied gegen die Haltung selbstgerechter Spießer, die sich über Müßiggang mokierten.
    In einem 1968 geführten Interview sagte McCartney, das Lied sei über das Loch in der Straße, wo der Regen eindringen kann, eine gute alte Analogie – das Loch in Deinem Make-up, das den Regen hinein lässt und den Geist davon abhält, hinzugehen, wohin er will. Er führte weiter aus, dass die folgenden Zeilen sich auf die Fans bezogen, die Tag und Nacht vor seinem Haus abhingen und deren Aktionen er abstoßend fand:

    “See the people standing there
    who disagree, and never win
    And wonder why they don’t get in my door”

  8. #28
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    So langsam füllt sich mein "Ordner" mit Kuriosem,Sprüchen usw über Stones/Beatles +Legenden der 60iger-80iger Jahre wieder.Da wird in den nächsten Tagen dann wieder etwas kommen.
    Heute gibt es noch mal ein paar der seltener gespielten Songs von Stones+Beatles.

    Wir starten mit den Beatles und "This Boy"
    This Boy (englisch; Dieser Junge) ist ein Lied aus dem Jahr 1963, das als B-Seite der Single I Want to Hold Your Hand erschien.
    George Martin, der Produzent vieler Beatles-Songs, erinnert sich: „Sie experimentierten immer mit genauem Harmonie-Gesang alles, was ich tat, war die ein oder andere Note zu ändern." Der Tontechniker Geoff Emerick ergänzt: „Der Song war ziemlich anspruchsvoll, und sie sangen einen komplizierten dreistimmigen Vokalsatz, den George Martin – mit beträchtlicher Hilfe von Paul – noch verfeinerte. George verbrachte viel Zeit mit Lennon, McCartney und Harrison am Piano, wo er die Gesangslinie eines jeden Einzelnen sorgfältig nachspielte und gelegentlich vorschlug, eine Note zu verändern.“
    Auf dem Plattenlabel wird als Autorenteam Lennon/McCartney genannt. „Einfach mein Versuch, einen dieser dreistimmigen Smokey-Robinson-Songs zu schreiben. Nichts im Text; nur Sound und Wohlklang.“ „Es war eine Gemeinschaftsarbeit. Wir wollten was mit Harmonie-Gesang machen, denn wir liebten Harmonien und wurden recht gut darin. Wir schrieben zwei Stimmen und gaben George [Harrison] die dritte zum Singen.“
    Das im 12⁄8-Takt verfasste Lied ist in D-Dur notiert und hat eine Länge von 2:15 Minuten. Das Tempo wird mit Slowly angegeben, vom Genre her ist der Song eine Ballade.
    Im Lied klagt jemand (“this boy”), dass seine Liebe von einem anderen (“that boy”) weggenommen wurde. „ wieder stellte sich John hier als ‚loser‘ dar, der wartet, daß seine Liebste zu ihm zurückkehrt.“ Bemerkenswert ist die Onomatopoesie bei “cry-hi-hi-hi”.


    Als zweites folgt der Beatlessong "Rain"
    Rain (englisch Regen) ist ein Lied aus dem Jahr 1966. Es erschien auf der B-Seite der Single Paperback Writer. Prägnant an dem Lied ist John Lennons Gesang, der am Ende des Liedes rückwärts abgespielt wird.
    Die Komposition von Rain wird John Lennon zugeschrieben, Paul McCartney nahm jedoch später für sich in Anspruch, einen nicht unwesentlichen Teil des Liedes geschrieben zu haben. Gleichzeitig betonte McCartney, dass das Lied weniger durch seine Komposition, sondern eher durch seine Aufnahme auffällt. Grundsätzlich verfolgten Lennon und McCartney die Idee, dem negativ besetzten Thema „Regen“ etwas Gutes abzugewinnen.[1] Das Lied erschien unter dem gemeinsamen Copyright Lennon/McCartney.
    Rain wurde an zwei Tagen in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen. Produziert wurde der Titel von George Martin, dem Geoff Emerick assistierte. Am 14. April 1966 fanden die ersten Aufnahmen statt. Die Band nahm fünf Takes des Liedes auf. Das Lied wurde in sehr hohem Tempo aufgenommen, um es später langsamer abzuspielen. Hierdurch sollte das Lied mehr Tiefe erhalten. Denselben Effekt hatte die Band zuvor bereits bei Tomorrow Never Knows eingesetzt. Zwei Tage später, am 16. April 1966, wurden im Overdubverfahren Tamburin, Bass und Gesang hinzugefügt. Lennons Gesang am Ende des Liedes wurde rückwärts abgespielt. Diese Idee entstand, nachdem Lennon unter dem Einfluss von Marihuana versehentlich ein Tonband mit dem Lied verkehrt herum in sein Tonbandgerät eingelegt hatte und dadurch das Lied rückwärts erklang. Er fand daran Gefallen und brachte diese Idee ein. George Martin dagegen berichtete später, dass er selbst die Idee dazu gehabt habe.
    Geändert von Brummbaer96 (06.01.2021 um 12:38 Uhr)

  9. #29
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    Weiter geht es mit den Stones und "Don´t stop"
    "Don't Stop" wurde Sänger Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards zugeschrieben und war größtenteils das Werk von Jagger. Das Schreiben begann während Jaggers Vorbereitungen für sein 2001er Album Goddess in the Doorway . Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kommentierte er: "Für mich ist es egal, ein Soloalbum oder ein Stones-Album zu machen, mit einer Maßgabe: Wenn ich für die Rolling Stones schreibe, macht es mir nichts aus, wenn der Song so klingt die, die die Stones machen, während ich, wenn ich schreibe, aber nicht mit den Rolling Stones aufnehme, nicht möchte, dass der Song zu viele Klischees enthält, die man mit den Rolling Stones assoziiert, also versuche ich ziemlich zu vermeiden vor der Veröffentlichung von Forty LicksIch schrieb 'Don't Stop' in der gleichen Zeit, in der ich die Songs für mein Soloalbum schrieb, und legte es einfach beiseite und sagte mir: 'Das klingt für mich sehr nach den Rolling Stones. Es könnte in den kommenden Monaten sehr nützlich sein, aber ich werde es vorerst belassen und es nicht aufnehmen, weil ich denke, dass es für die Stones besser sein wird. '
    Die Aufnahme begann auf "Don't Stop" im Frühsommer 2002 in den Guillaume Tell Studios in Suresnes, Frankreich . Auf der Aufnahme sagte Richards zu der Zeit: "['Don't Stop' ist] im Grunde alles Mick. Er hatte das Lied, als wir nach Paris kamen, um aufzunehmen. Es war eine Sache von mir, die Gitarren-Licks zu finden, die hinter dem stehen." Ich sehe nicht viel voneinander. Ich lebe in Amerika, er lebt in England. Wenn wir uns also treffen, sehen wir, welche Ideen jeder hat: „Ich bin festgefahren die Brücke.' "Nun, ich habe dieses Stück, das funktionieren könnte." Vieles, was Mick und ich tun, ist, das Lied zu reparieren und auszubessern, es in Stücke zu schreiben und es an Ort und Stelle zusammenzusetzen. In 'Don't Stop' war mein Job der Feenstaub. "Ronnie Wood begleitet auf Gitarren. "Don't Stop" ist einer der vielen späteren Stones-Songs mit Jagger auf der Rhythmusgitarre . Wood liefert die beiden Soli in der Mitte und am Ende. Charlie Watts spielt Schlagzeug, Darryl Jones Bass und Chuck Leavell Keyboards.
    "Don't Stop" wurde am 16. Dezember 2002 veröffentlicht und erreichte Platz 36 der UK Top 75 Singles und Platz 21 der Billboard Mainstream Rock Tracks. Das Lied wurde während der Licks Tour 2002–2003 zur Unterstützung von Forty Licks stark aufgeführt . Das Lied war auch auf Honk (Album) enthalten .


    Es folgt ebenfalls von den Stones "Rough Justice"
    " Rough Justice " ist ein Song von Rock Band des Rolling Stone , die als Doppel - A-Seite Single mit "Streets of Love" von ihrem 2005er Album veröffentlicht wurde A Bigger Bang . Es ist der Anfangstrack des Albums. Die Single wurde am 22. August 2005 vor dem Album veröffentlicht.
    "Rough Justice" wurde von Mick Jagger und Keith Richards geschrieben und war eine intensive Zusammenarbeit, wie viele der heutigen Kompositionen des Leadsängers und Gitarristen. Auf dem Schreiben sagte Richards im Jahr 2005: "Das kam mir im Schlaf. Es ist fast wie" Zufriedenheit ". Ja, ich bin fast aufgewacht und sagte:" Wo ist meine Gitarre? " Manchmal träumst du von einem Riff , weißt du? Ich musste aufstehen, und es ist wirklich schwer, mich aufzurichten. Wenn ich runter gehe, gehe ich runter, weißt du? Aber ich meine, es ist nur ein Lied, das mich kriegen könnte rauf und renne durch den Raum: "Wo ist meine Gitarre, wo habe ich meine Gitarre hingelegt, bevor ich sie vergesse?" Ich erinnere mich nicht oft an Träume, nur wenn sie musikalisch sind. "
    Ein geradliniger Rocker, der aber die Szene einer langen Liebesbeziehung zwischen dem Sänger und dem Thema auf und ab setzt:
    Textauszug:
    "Einmal warst du mein kleines Huhn. Jetzt bist du zu einem Fuchs herangewachsen. Es war einmal dein kleiner Hahn, aber jetzt bin ich nur einer deiner Schwänze.
    Es ist grobe Gerechtigkeit, oh ja, wir hätten es nie für riskant gehalten; Es ist grobe Gerechtigkeit, aber du weißt, ich werde niemals dein Herz brechen; Du fühlst dich locker und lustvoll. Wenn du mich also wirklich willst, ist es grobe Gerechtigkeit. Und du weißt, ich werde niemals dein Herz brechen."
    Die Aufnahme begann im Juni 2005 in La Fourchette, Posé sur Cisse, Frankreich. Mit Jagger als Lead-Vocals spielt Richards elektrischen Rhythmus (einschließlich Riff). Ronnie Wood spielt die eigenständige elektrische Slide-Gitarre des Songs, einschließlich des Eröffnungsintro und des Solos des Songs. Charlie Watts spielt Schlagzeug. Darryl Jones spielt Bass, während Chuck Leavell das Klavier des Songs spielt.
    "Rough Justice" wurde am 22. August 2005 als Doppel-A-Seite mit " Streets of Love " veröffentlicht. Es landete auf Platz 15 der UK Singles Chart . In den USA erreichte der Song Platz 25 in der Mainstream Rock Tracks- Tabelle und Platz 5 in der Adult Alternative Songs- Tabelle.

    Der Song wurde von den Stones auf ihrer A Bigger Bang Tour stark aufgeführt und ist auf ihrer neuesten Konzert-DVD-Veröffentlichung The Biggest Bang zu sehen . Es war auch einer der drei Songs, die die Stones während der Halbzeitshow für Super Bowl XL spielten, obwohl das Wort "Cocks" in der ABC- Sendung zensiert wurde .
    Es war in ihrem größten Hit-Album GRRR enthalten! .

  10. #30
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    Heute mal wieder kleine Geschichtchen um/über Rockstars.Da sind auch welche bei die wir nicht im Team haben.

    Bryan Adams
    Wer hätte gedacht, dass der brave Bryan Adams in "Summer of '69" gar nicht von seinen eigenen Jugenderinnerungen singt? Doch nachrechnen lohnt sich: 1969 war der kanadische Sänger nämlich erst acht Jahre alt - und damit wohl ein bisschen jung für Bandträume und eine erste Liebe namens Jody, die in dem Lied besungen werden. Worum geht es in dem Song also wirklich? In einem Interview plauderte der unschuldig wirkende Sänger es aus: "Dieser Song hat mich immer überrascht. Von Anfang an sollte er aufregend sein, deshalb bin ich froh, dass er bei den Leuten auch so angekommen ist. Was die Leute nie herausgefunden haben, war, dass es in dem Lied eigentlich gar nicht um das Jahr 1969 geht, sondern um die 69er-Stellung!"


    Frank Zappa
    Zehn Tage lang musste Frank Zappa wegen "Verschwörung zur Pornographie" einsitzen - und das nur, weil er sich einen Spaß erlaubte. Nach einem Auftritt mit Go-go-Girls 1964 bot ihm ein Gebrauchtwagenhändler 100 Dollar für ein Tonband mit Sexgeräuschen. Der "Bobby Brown"-Sänger fackelte nicht lange, schnappte sich ein Go-go-Girl und "blieb fast die ganze Nacht wach, um dieses simulierte Sextape zu produzieren, mit quietschenden Bettfedern, spitzen Schreien und Stöhnen". Nachdem Zappa Stunden damit verbracht hatte, das Gelächter herauszuschneiden, und dem vermeintlichen Autoverkäufer das Tape gab, stellte sich dummerweise heraus, dass dieser ein verdeckter Ermittler war. Zappa wurde wegen der Herstellung von pornographischem Material verurteilt und bekam neben den zehn Tagen Knast auch noch drei Jahre auf Bewährung auferlegt. Immerhin blieb ihm so die Teilnahme am Vietnam-Krieg erspart: Verurteilte Kriminelle wurden nicht einberufen.


    Paul McCartney
    Es ist wohl das bekannteste Gerücht der Musikgeschichte: der angebliche Tod Paul McCartneys. Verschwörungstheoretiker mutmaßen, dass der Beatle 1966 ums Leben kam und daraufhin von einem Doppelgänger ersetzt wurde. Auf den verschiedenen Beatles-Platten soll es jede Menge versteckter Hinweise dafür geben: So trägt McCartney beispielweise auf dem Innencover von "Sgt. Pepper's" ein Armband mit den Buchstaben OPD, was angeblich für "officially pronounced dead" ("offiziell für tot erklärt") steht. Warum das Gerücht, das 1969 erstmals in einer amerikanischen Unizeitung auftauchte, entstand, ist nicht klar - doch McCartney selbst fand die Geschichte toll: "Es war wahrscheinlich die beste Publicity, die wir jemals bekommen haben, und alles, was ich tun musste, bestand darin, am Leben zu bleiben."


    und noch einmal die Beatles
    Doch das "Paul ist tot"-Gerücht ist nicht der einzige Beatles-Mythos. Eine weitere Legende besagt, dass die Fab Four LSD durch ihren Zahnarzt kennenlernten. Das ist zwar nur teilweise korrekt, doch die eigentliche Geschichte ist noch viel verrückter: Die Pilzköpfe bekamen den LSD-Trip nämlich nicht von ihrem Zahnarzt oder in einer Praxis verpasst. Stattdessen kippte ein Bekannter der Beatles, der zufällig Zahnarzt war, seinen Gästen bei einer Dinnerparty unbemerkt LSD in den Kaffee. "Zu dieser Zeit war es ein uneingeschränkt erhältliches Medikament", so George Harrison, der vermutet, dass der Zahnarzt es für ein Aphrodisiakum hielt. "Ich erinnere mich, dass seine Freundin enorm große Brüste hatte, und er dachte wohl, dass wir einen großen Gangbang starten würden und er mit allen Frauen im Raum vögeln könne." Tja, so war das in den wilden Sechzigern...

  11. #31
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    "Die 5. Beatles"

    Denkt man an die Beatles sind in der Regel die "FabFour" John Lennon,Paul McCartney,George Harrison und Ringo Starr gemeint.Die Wahrheit ist jedoch, das die Gruppe in ihrer Anfangszeit drei weitere Mitglieder hatte,die regelmässig dabei waren.Diese Drei, Klaus Voormann,Pete Best und Stuart Sutcliffe sind aber meist nur den eingefleischten Beatles bekannt und sollen deshalb hier einmal etwas genauer vorgestellt werden,da es ja durchaus möglich ist,das sie einmal den Weg ins Team schaffen.

    Klaus Voormann

    Klaus Voormann (* 29. April 1938 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und Grafiker.
    Voormann studierte in Hamburg an der Meisterschule für Gestaltung und arbeitete als grafischer Designer und Illustrator, als er 1960 im Hamburger Kaiserkeller die Beatles kennenlernte und gemeinsam mit Astrid Kirchherr einer ihrer besten Freunde wurde. Aufgrund seiner engen Zusammenarbeit mit der Gruppe wird er mitunter auch als „fünfter Beatle“ bezeichnet. Er kaufte Ende 1961 den Bass des Beatles-Bassisten Stuart Sutcliffe, als sich dieser aus der Musik zurückzog und in Hamburg blieb. Als die Beatles weltberühmt wurden, blieb er mit ihnen verbunden, zumal er 1964 ebenfalls nach London zog.
    1966 entwarf Voormann während seiner Londoner Zeit das Cover für das Beatles-Album Revolver, auf dem er auch selbst am rechten Rand der Titelcollage zu sehen ist und für das er 1967 einen Grammy für das beste Schallplattencover erhielt. Die Zeitschrift Hörzu vertrieb die Platte anfangs in Deutschland und platzierte ihr Logo im Zentrum des Covers. Voormann war aber nie Layouter der Hörzu, wie oft fälschlich angenommen wird. Das Cover wurde 2011 von den Rolling-Stone-Lesern unter die zehn „besten aller Zeiten“ gewählt.
    Die Freundschaft zu den Beatles führte dazu, dass er bei zahlreichen Soloprojekten von John Lennon, Ringo Starr und George Harrison den Bass spielte und zu einem international gefragten Studiomusiker avancierte. So war er u. a. Gründungsmitglied von John Lennons Plastic Ono Band und war an solchen LPs wie Imagine, Ringo oder All Things Must Pass und dem Concert for Bangla Desh beteiligt. Außerdem spielte er auf Lou Reeds Album Transformer als Bassist mit. Als Studiobassist hat er unter anderem auch mit Carly Simon (das Bass-Intro von You’re So Vain stammt von ihm), Harry Nilsson, Randy Newman und B. B. King gearbeitet. Zeitweise lebte er in der Nähe von Los Angeles.
    1979 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Musikproduzent. Sein erster Erfolg wurde die bis dahin völlig unbekannte Band Trio. Er produzierte mit ihr einen der größten Hits der Neuen Deutschen Welle: Da Da Da. Außerdem arbeitete er mit Künstlern wie Marius Müller-Westernhagen, Nena und Heinz Rudolf Kunze zusammen.




    Stuart Sutcliffe

    Stuart Fergusson Victor Sutcliffe (* 23. Juni 1940 in Edinburgh, Schottland; † 10. April 1962 in Hamburg) war ein britischer Musiker. Er war kurzzeitig Mitglied der Beatles und Maler, dessen Stil sich am abstrakten Expressionismus orientierte. Er und Pete Best gehörten zu denjenigen, die als fünfte Beatles bezeichnet werden und als Musiker in der Band aktiv waren.
    Sutcliffe hatte früh Klavierunterricht und spielte etwas Gitarre. Er trat der Band wegen seiner Freundschaft mit John Lennon, den er auf dem Liverpooler College of Art kennengelernt hatte, im Januar 1960 (laut Erinnerung von Paul McCartney war es Weihnachten 1959) bei. John Lennon bewog ihn dazu, von einem Teil des Geldes, das er durch den Verkauf eines seiner Bilder bei einer Ausstellung von John Moores in Liverpool verdient hatte, einen E-Bass des Typs Höfner 500/5 zu kaufen.
    Zu Beginn des Jahres 1960 bestand die Gruppe nun aus den vier festen Mitgliedern John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Stuart Sutcliffe sowie wechselnden Schlagzeugern. Auf der Bühne trugen sie überwiegend dunkle Kleidung oder Lederanzüge. Stuart Sutcliffe trug darüber hinaus eine dunkle Sonnenbrille und drehte sich oft vom Publikum weg.
    Am 17. August 1960 gab die Gruppe im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli mit ihrem neuen Schlagzeuger Pete Best ihr erstes Konzert unter dem Namen The Beatles. Von nun an spielten sie täglich im Indra, einem Stripclub an der berüchtigten Großen Freiheit. Nach und nach passten sich die Gruppenmitglieder dem spannungsgeladenen Umfeld aus Gewalt, Alkohol, Drogen und Sex an. Durch die bis zu neun Stunden dauernden Arbeitstage wurden Repertoire, Spontaneität und Selbstbewusstsein vergrößert.
    Am 30. November hatten die Beatles ihren letzten Auftritt im Kaiserkeller und kehrten anschließend nach Liverpool zurück. Sutcliffe beschloss, in Hamburg bei seiner Freundin Astrid Kirchherr zu bleiben, nachdem McCartney und Best eine Woche nach dem letzten Auftritt im Kaiserkeller abgeschoben worden waren, die Hamburger Polizei Lennon und Sutcliffe Arbeitsverbot erteilt hatte und Lennon nach England zurückgefahren war. Er selbst wurde verdächtigt, das Kino von Bruno Koschmider in Brand gesetzt zu haben.
    Sutcliffes Bedeutung für die Beatles lag weniger in seinem musikalischen Talent als in seiner Persönlichkeit. Er war der erste, der die für die Beatles typische Pilzkopf-Frisur trug. Sein Stil, unterstützt durch seine Freundin Astrid Kirchherr, trug viel zum frühen „Beatles-Look“ bei.
    Durch die Beatles-Veröffentlichung Anthology 1, auf der Sutcliffe auf mehreren Stücken zu hören ist profitierte seine Familie finanziell durch Millionenbeträge von seiner früheren Musikkarriere.




    Pete Best

    Randolph Peter „Pete“ Best (* 24. November 1941 in Madras, Indien) ist ein britischer Musiker. Er war von 1960 bis 1962 der erste Schlagzeuger der Beatles und wurde kurz vor deren Durchbruch im Jahr 1962 durch Ringo Starr ersetzt und konnte nicht an deren Erfolg teilhaben. Durch die Beatles-Veröffentlichung Anthology 1, auf der Best auf zehn frühen Beatles-Tracks am Schlagzeug zu hören ist, profitierte er finanziell von seiner früheren Musikkarriere.
    Am 29. August 1959 spielten die Quarrymen, die Vorläuferband der Beatles, zum ersten Mal im Casbah Coffee Club. Hier lernten sie auch Pete Best kennen. Die Gruppe um John Lennon gehörte zu diesem Zeitpunkt zu den zahlreichen Liverpooler Bands, die auf den großen Durchbruch warteten.
    Im August 1960, kurz vor Reiseantritt nach Hamburg, wurde Pete Best Schlagzeuger der Lennon-Band, die sich inzwischen von ihrem „Silver“ im Namen der Beatles getrennt hatte und der neben Lennon auch Paul McCartney, George Harrison und Stuart Sutcliffe angehörten.
    Paul McCartney sagte dazu: „Pete hatte ein Schlagzeug, sodass er manchmal bei uns mitmachte. Er war ein guter Schlagzeuger, und als die Sache mit Hamburg aktuell wurde, schloss er sich uns an. Er war sehr attraktiv und kam von uns allen am besten bei den Mädchen an.“
    Die Übernahme des Managements durch Brian Epstein bedeutete für John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Pete Best, die bisher in Lederkluft und ohne festes Programm aufgetreten waren, weitreichende Stilveränderungen. Epstein bestand auf ordentlichen Anzügen, einem festen Bühnenprogramm und angemessenem Verhalten auf der Bühne.
    Am 6. Juni 1962 spielte die Gruppe bei der EMI vor. George Martin, der Produzent des EMI-Sublabels Parlophone, war von den Beatles durchaus angetan, ihm missfiel jedoch die Qualität von Bests Schlagzeugspiel. Dies teilte er Brian Epstein mit, der es jedoch nicht innerhalb der Gruppe offen diskutierte, sondern die Information Pete Best vorenthielt. Ohne es zu wollen, hatte George Martin mit seiner Bemerkung vielleicht den Ausschlag zur Beendigung von Bests Beatleskarriere gegeben.
    Am 15. August 1962 spielten die Beatles zum letzten Mal gemeinsam mit Pete Best. Einen Tag später teilte Brian Epstein ihm mit, dass die anderen ihn nicht mehr in der Gruppe haben wollten. Die Beatles spielten einige Tage mit einem Ersatzschlagzeuger, ehe Ringo Starr am 18. August zu ihnen stieß.
    Die genauen Hintergründe des Rauswurfs von Pete Best sind ungeklärt. Best kennt angeblich bis heute nicht den wahren Grund für seine Entlassung. Die späteren Beatles haben sich nie konkret gegenüber Pete Best dazu geäußert, lediglich in Interviews wurden Bemerkungen betreffend Best gemacht.
    John Lennon äußerte sich im Nachhinein abfällig über Pete Best: „Er war harmlos, aber er war eben schwer von Begriff. Wir anderen hatten eine schnelle Auffassungsgabe, aber das hatte nie auf Pete abgefärbt. Er war damals hauptsächlich zu uns gestoßen, weil wir einen Drummer für Hamburg brauchten. Wir waren uns immer einig, dass wir ihn gegen einen besseren Schlagzeuger auswechseln würden, wenn wir einen fänden.“
    Paul McCartney ergänzte, etwas milder: „Es war eine Frage der Persönlichkeit. Wir wussten, dass er kein besonders guter Schlagzeuger war, und er war auch ein wenig anders als wir, er war eben nicht sehr helle. Er war ein geradliniger Typ ein einfacher, launischer, wunderbarer Kerl“.
    George Harrison sagte dazu: „Ich hatte das damals alles angeleiert, ich wollte Ringo unbedingt haben. Ich bequatschte Paul und John, bis sie die Idee schließlich auch gut fanden.“

    Geändert von Brummbaer96 (08.01.2021 um 10:21 Uhr)

  12. #32
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    Beatles mit Pete Best


    und mit Best und Sutcliffe

  13. #33
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    Heute ist mal wieder "Die Geschichte zum Hit"dran.
    Los gehts mit einem Beatlesklassiker.

    "All my loving"

    1963: Der Sketch "Dinner for one" wird in Hamburg aufgezeichnet - und die Beatles veröffentlichen "All my loving".
    Im Leben von Paul McCartney geht's derzeit drunter und drüber. Zwar hat er mit den Beatles endlich den Erfolg, den er sich erträumt hat. Doch so richtig genießen kann er den Ruhm bisher nicht. Dafür muss er zu hart arbeiten. Interviews, Konzerte, Studioaufnahmen und Foto-Sessions - ununterbrochen ist er auf Achse. Dabei würde er viel lieber Zeit mit seiner neuen Flamme verbringen.
    Jane Asher hat er bei einem Interviewtermin kennengelernt. Die rassige Rothaarige arbeitet bei der BBC. So ein richtiges Paar sind die beiden noch nicht, aber Paul ist derzeit mächtig am Baggern. Auch im Tourbus unterwegs zum nächsten Konzert denkt er nur an sie. Also nimmt er Zettel und Stift und bringt seine Frühlingsgefühle aufs Papier.
    Es ist das allererste Mal, dass er einen Songtext vor der Melodie schreibt. Am Auftrittsort angekommen, komponiert er schließlich am Klavier die passende Musik dazu. Und überzeugt alle. Die Beatles nehmen "All my loving" sofort in ihr Liveprogramm auf. Und Jane Asher ist derart überwältigt von der Liebeserklärung, dass die beiden Turteltäubchen wenig später ein Paar werden.
    Heute ist "All my loving" immer noch ein absoluter Favorit von Paul McCartney, obwohl er mit Jane Asher nur knapp vier Jahre liiert war. Der Brite spielt den Beatles-Klassiker bei fast all seinen Solokonzerten.




    "Learning to fly" von Tom Petty

    1991: Der Ötzi wird in den Südtiroler Alpen gefunden und Tom Petty and the Heartbreakers bringen "Learning to fly" heraus.
    Es ist ein absolutes Dream-Team, das Tom Petty in den letzten Jahren um sich schart. Gemeinsam mit George Harrison, Bob Dylan, Roy Orbison und Jeff Lynne gründet er die wohl prominenteste Super-Gruppe der Pop-Geschichte - die Travelling Wilburys. Zwei erfolgreiche Alben haben die millionenschweren Stars bereits veröffentlicht. Doch Tom Petty fühlt sich durch die Superband nicht ausgelastet. Nebenbei startet er eine Schauspielkarriere - ist regelmäßig in der Sitcom "It's Garry Shandling's Show" zu sehen. Und ein neues Album mit seiner Stammband - den Heartbreakers - nimmt er auch noch auf.
    Allerdings muss er dabei nicht auf seine Superstar-Freunde verzichten. Alle Wilburys wirken an der Scheibe mit, besonders Ex-ELO Chef Jeff Lynne - er produziert die Platte. Gemeinsam schreiben sie auch einen Song, der von Presse und Fans höchst unterschiedlich interpretiert wird. Für die Einen handelt die Nummer vom Auf und Ab im Popbusiness, andere vermuten einen Drogenrausch als Hintergrund. Doch Petty klärt später auf: In dem Titel geht's schlicht um seinen persönlichen Traum vom Fliegen. "Learning to fly" wird ein Riesenerfolg und einer der bekanntesten Hits seiner Karriere.
    Und heute?
    Heute zählt Tom Petty zu den erfolgreichsten amerikanischen Rockstars. Mit seiner Band den Heartbreakers verkaufte er fast 100 Millionen Alben. 2017 starb er überraschend an einer versehentlichen Überdosis Schmerzmittel.




    "Mull of Kintyre" von Wings

    Es ist vorbei. Paul McCartney hat das Ende der bisher erfolgreichsten Popband besiegelt. Die Band, die er heiß geliebt hat, deren Ende jedoch unvermeidlich war. Doch wie solls jetzt weitergehen? Bei den Beatles verlief bisher alles in geordneten Bahnen. Jetzt ist er auf sich allein gestellt und hat Angst vor der Zukunft.
    Völlig aufgewühlt erleidet McCartney einen Nervenzusammenbruch. Mit Frau Linda und Tochter Mary zieht er ins raue und abgeschiedene Schottland, um sich auszukurieren. In einer Farm auf der kargen Halbinsel Kintyre am Atlantik kommt er langsam wieder zu sich und beginnt Songs zu schreiben. Unter anderen eine Liebeserklärung an die wunderbare Landschaft an der Mull of Kintyre.
    Doch anfangs verschwindet der Song in seinem Archiv. Erst sieben Jahre später kramt er die Nummer wieder heraus, um sie mit seiner Band "The Wings" aufzunehmen. Gemeinsam mit der aus Kintyre stammenden Dudelsacktruppe Campbeltown Pipe Band. "Mull of Kintyre" wird der erfolgreichste Hit für die Wings – und macht die kleine Halbinsel weltweit bekannt.
    Der Text beschreibt die raue Schönheit der schottischen Atlantikküste. "Kap von Kintyre, oh Nebel strömt von der See herein. Mein Verlangen ist es, immer hier zu sein. Oh Kap von Kintyre."
    In den Charts ist "Mull of Kintyre" ein überwältigender Erfolg. Platz 1 unter anderem in Deutschland und Großbritannien. Dort verkaufte sich die Single mehr als 2 Millionen mal – nur einige Wohltätigkeitssingles verkauften sich besser.
    Und heute?
    Heute ist "Mull of Kintyre" eine der bekanntesten Kompositionen von Paul McCartney. Trotzdem zählt der Song nicht zu seinen großen Favoriten – daher spielt er den Song auch nur selten live.



    Wir haben hier bei den "rollenden Pilzöpfen" ja mehrere verschiedene Rubriken.Diese werden wir demnächst noch ein wenig erweitern.Womit?Nun,da unsere Hauptacts beim Sammeln ja die Stones+Beatles ,also die sogenannten "Rolling Mushrooms", sind werden wir von Zeit zu Zeit "Specials"über jeweils eine der Bands bringen.Dort werden werden dann nicht so bekannte Videos rund um die Bands,bei Plattenaufnahmen,die Hysterie bei ihren Konzerten und was so zu finden ist, gepostet.Wen es interessiert, der kann sich schon darauf freuen.
    Geändert von Brummbaer96 (09.01.2021 um 12:24 Uhr)

  14. #34
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    Wie angekündigt werden wir von Zeit zu Zeit kleine Specials der Stones und der Beatles bringen.Dort wird es nicht so oft gezeigtes Videomaterial rund um die Bands geben.Allerdings ist die Qualität dieser Videos,vor allem bei den Beatles, nicht immer die Beste.Das liegt daran das der damalige Manager Brian Epstein,genau darauf geachtet hat was veröfffentlicht wurde.Denn er wollte natürlich mit eigenen veröffentlichten Liveaufnahmen und Ähnlichem das meiste Geld herausholen.Trotzdem gewähren diese Videos teilweise tolle Einblicke in die Bands.Manchmal kommen Szenen öfter vor in verschiedenen Videos,dafür aber mit jeweils anderen Aspekten/Songs.Wir starten heute mit den Beatles.

    Erinnert ihr Euch noch an den triumphalen Empfang für die Ladies,die Thompsons und die Rocker als sie in die USA kamen?Das tolle Willkommenskonzert und die Begeisterung als die Teams vorgestellt wurden?Nun,diese Hysterie wurde bisher nur einmal übertroffen,damals,als die Beatles die USA quasi im Handstreich nahmen.Aber seht selbst......


    Als nächstes geht es um die Aufnahmen zu ihren Hit "Get Back".Zu dem Zeitpunkt sollen die Beatles bereits zerstritten gewesen sein.Das Video stammt aus dem DokuFilm "Let it be"von Peter Jackson,der anscheinend wohl aus dem Grund gedreht wurde, um zu zeigen,das es mit dem Streit nicht weit her war.Das zeigen die Aufnahmen in denen die Beatles sehr professionell immer wieder nach Verbesserungen für den Song sorgen und auch sichtlich ihren Spaß haben.Allerdings wurde das Album "Let it be",um das es ja geht in dem Film,erst nach deren Trennung veröffentlicht.Jackson lässt das auch in seinem Vorwort anklingen
    Geändert von Brummbaer96 (11.01.2021 um 06:56 Uhr)

  15. #35
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    Solo für KEITH




  16. #36
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    " EXTREMO MUSIK SPEZIAL"

    In dieser Rubrik werde ich von Zeit zu Zeit Musik abseits des von mir bevorzugten Rocks vorstellen.Es handelt sich dabei um Gruppen/Interpreten die mit ihrer Musik nicht immer auf den kommerziellen Erfolg aus waren, ihn aber dennoch auch oft hatten.Es sind Genres mit nicht immer den bekannt eingängigen Melodien zum mitsummen.Trotzdem ist es tolle Musik.Deshalb wird die sonst gewohnte etwas längere Vorstellung der jeweiligen Bands/Interpreten auch kürzer als gewohnt ausfallen,da die Musik sprechen soll.Heute geht es um,nennen wir es,experimentelle/elektronische Musik.

    Wir starten mit.......

    Mike Oldfield
    Michael Gordon „Mike“ Oldfield (* 15. Mai 1953 in Reading, England) ist ein britischer Multiinstrumentalist, Komponist und Liedtexter. Er vermischt Elemente aus Rock-, ethnischer und klassischer Musik. Seinen Durchbruch und seine berühmteste Komposition feierte er mit dem Album Tubular Bells. Seine größten Charterfolge hatte er in den 1980er-Jahren mit Songs wie Moonlight Shadow, Shadow on the Wall und Pictures in the Dark.

    Tubular Bells
    Oldfields berühmteste Komposition ist sein Debütalbum Tubular Bells (deutsch: Röhrenglocken), das er 1972/73 aufnahm und am 25. Mai 1973 veröffentlichte. Sein Vorgehen war bahnbrechend, da er als gerade 19-Jähriger eigenhändig in vielschichtiger Weise verschiedene musikalische Stile mit 20 verschiedenen Instrumenten auf mehreren Tonspuren aufnahm. Im Zentrum steht ein Thema mit wechselnden Taktarten, was für populäre Musik ungewöhnlich ist. Nach der Veröffentlichung verkaufte sich das Album schneller, als das frisch gegründete Plattenlabel Virgin Records aus London die Platten nachpressen lassen konnte. Tubular Bells machte dieses Label und dessen damaligen Besitzer Richard Branson über Nacht berühmt. Im Jahr 2014 meinte Oldfield dazu, dass es das Album ohne beängstigende LSD-Trips vielleicht nie gegeben hätte.
    Das Album erreichte schnell die Top Ten der britischen Albumcharts und blieb dort beeindruckende 247 Wochen lang. In den Vereinigten Staaten wurde Tubular Bells vor allem deshalb bekannt, weil eine kurze Sequenz daraus im erfolgreichen Horrorfilm Der Exorzist verwendet wurde. Für diese Version erhielt Oldfield 1975 einen Grammy für die „Beste Instrumentalkomposition“.



    es folgt......

    Kraftwerk
    Kraftwerk ist eine deutsche Band aus Düsseldorf, die 1970 von Ralf Hütter und Florian Schneider gegründet wurde. Kraftwerk gilt als wesentlicher Mitbegründer der Düsseldorfer Schule in der elektronischen Musik.
    Kraftwerk ist vor allem durch Pionierarbeit auf dem Gebiet des Elektropop (und Krautrock) bekannt geworden. Musikstücke von Kraftwerk beeinflussten zahlreiche Musikstile wie Synthiepop, Electro Funk, Detroit Techno und übten ebenfalls entscheidenden Einfluss auf die Anfänge des Hip-Hop aus. Die New York Times bezeichnete Kraftwerk 1997 als die „Beatles der elektronischen Tanzmusik“. Sie werden zudem bereits auch international immer häufiger als die einflussreichste Musikgruppe aller Zeiten angesehen.



    als letztes für heute ein Künstler der nicht unbedingt zu den bekanntesten gehört,aber mit einer LP damals Zeichen setzte.Die LP"Flammende Herzen" hab ich sogar
    es ist.....

    Michael Rother
    Michael Rother (* 2. September 1950 in Hamburg) ist ein deutscher Rockmusiker und Komponist.
    Bereits 1965 bis 1971 spielte Michael Rother als Gitarrist in der Düsseldorfer Band Spirits of Sound. 1971 hatte er als Mitglied der Gruppe Kraftwerk einen Auftritt im Beat-Club. 1971 bis 1975 musizierte er in der Gruppe NEU! mit Klaus Dinger. 1973 bis 1976 führte die Zusammenarbeit mit Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius in der Gruppe Harmonia zu zwei LP-Veröffentlichungen.
    1977 gelang Michael Rother mit seinem ersten Solo-Album Flammende Herzen der Durchbruch. In der Folge veröffentlichte er dann mehrere Solo-Alben, arbeitete immer wieder mit anderen Musikern wie Moebius, Rodelius und Brian Eno zusammen, produzierte Theater- und Filmmusik. In seinem „Katzenmusik“-Homestudio war er ab 1983 einer der ersten deutschen Musiker, der mit dem Computermusikinstrument Fairlight CMI seine Musik produzierte. Im Rahmen der Hörfunksendung Sounds vom Synthesizer gab Rother 1985 einen weiten Einblick in sein musikalisches Schaffen. 1998 kam es im Rahmen der KOMM 98 in Düsseldorf nach 22-jähriger Bühnenabstinenz wieder zu einem ersten Live-Auftritt, dem inzwischen weitere folgten.
    Aufsehen erregte Rother 2003, als er bei einem Konzert der Band Red Hot Chili Peppers in Hamburg zu einer Jam-Session auf die Bühne kam. In der Folge kam es zu weiteren Kollaborationen zwischen dem Gitarristen der Band, John Frusciante und Rother. 2004 gaben die beiden ein gemeinsames Konzert in Los Angeles. 2004 erschien das Album Remember (the Great Adventure), an dem auch Asmus Tietchens und Herbert Grönemeyer mitgewirkt haben. Am Ende des Konzerts der Red Hot Chili Peppers am 1. Juli 2007 in Hamburg improvisierte Rother mit der Band. Ein Reunion-Konzert von Harmonia in Originalbesetzung fand am 27. November 2007 im Berliner Haus der Kulturen der Welt statt. 2009 beteiligte er sich mit dem Titel Neutronics 98 (A Tribute to Conny Plank) an der Compilation Brand Neu!, die ein Tribute vorrangig britischer Gruppen an Neu! darstellt. Neben Michael Rother sind unter anderem Oasis, Primal Scream und Kasabian auf der Veröffentlichung zu finden.



    Das war nur ein kleines Schmankerl was diese Art Musik angeht.Es wird in loser Reihenfolge,auch mit anderen Musikstilen fortgesetzt.

  17. #37
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    Der Beatles-Schlagzeuger nutzte die vergangenen Pandemie-Monate, um neue Musik zu produzieren. Das Ergebnis: „Here’s to the Nights“.
    Der ehemalige Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr hat kürzlich seine neue Single „Here’s to the Nights“ veröffentlicht und dafür bekam er tatkräftige Unterstützung von Paul McCartney, Corinne Bailey Rae, Eric Burton, Sheryl Crow, FINNEAS, Dave Grohl, Ben Harper, Lenny Kravitz und Jenny Lewis. Sie alle wirkten bei der neuen Single mit.
    Geschrieben wurde der Song von der US-amerikanischen Komponistin Diane Warren im Sinne des „Friedens, der Liebe und Freundschaft“. Dabei konnte sie auch noch von weitere Stars wie Joe Walsh, Steve Lukather, Chris Stapleton und Yola gewinnen. Der Song wird auf Starrs neuer EP „Zoom In“ am 21. März 2021 erscheinen. Der 80-Jährige nahm die EP zwischen April und Oktober 2020 im Lockdown auf.
    Zu der neuen Single „Here’s to the Nights“ sagte Ringo Starr: „Als Diane mir dieses Lied vorstellte, war ich von dem Gefühl begeistert. Dies ist die Art von Lied, zu der alle mitsingen möchten, und es war großartig, wie viele wundervolle Musiker mitgemacht haben.“
    Und weiter hieß es: „Ich wollte es rechtzeitig zu Neujahr herausbringen, weil es sich wie ein gutes Lied anfühlt, um ein hartes Jahr zu beenden. Also Prost auf die Nächte, an die wir uns nicht erinnern und auf die Freunde, die wir nicht vergessen werden. Ich wünsche allen Frieden und Liebe für 2021.“

  18. #38
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    "EXTREMO MUSIK SPEZIAL"

    Ohne große Vorrede geht es heute um wirklich extreme oder sagen wir extreme,orientalische und ausgefallene (Rock)Musik......

    Mdou Moctar (* 1985 in Abalak; eigentlich Mahamadou Souleymane) ist ein nigrischer Gitarrist und Singer-Songwriter. Er ist ein bedeutender Vertreter des Tuareg Blues, der Elemente des Blues und Rock mit der traditionellen afrikanischen Musik der Tuareg vereint.
    Mdou Moctar stammt aus einer konservativen muslimischen Tuareg-Familie. Als Kind hörte er gerne die Musik der Gitarristen Abdallah ag Oumbadougou und Ali Farka Touré. Er baute sich selbst eine Gitarre und spielte, als Linkshänder, die Songs anderer Musiker nach.
    Sein erstes Album Anar, das 2008 erschien, nahm Mdou Moctar in Nigeria auf. Dort setzte er den typischen Gitarrensound des Tuareg Blues ein, für den die Band Tinariwen aus Mali bekannt geworden war, und verband diesen mit markanten Beats und Auto-Tune bei den Gesangsaufnahmen. Seine Liedtexte handelten von Liebe und Revolution. Den im Tuareg Blues ungewohnten Auto-Tune entnahm er der bei der Jugend in Nigeria verbreiteten House-Musik. Damit hatte er in Niger landesweit Erfolg und unternahm ausgedehnte Konzertreisen.



    Ahmad Band ist eine Rockband aus Indonesien und das einmalige Solo -Projekt des Hauptmitglieds Ahmad Dhani . Die Band besteht aus Andra Ramadhan (Dewa 19), Pay Burman (ex Slank), Bongky Marcel (Flowers, ex Slank) und Bimo Sulaksono (Dewa19, ex Netral). Sie veröffentlichten 1998 ein Album, Ideologi Sikap Otak , und sind am besten für den Hit "Distorsi" in Erinnerung geblieben. Im Vergleich zu einigen von Dewas millionenfach verkauften Albumveröffentlichungen war das Ahmad Band-Projekt nur mäßig erfolgreich. Das Album wird derzeit im physischen Format gelöscht .


    Die Texte der arabischen Band Mashrou‘ Leila entfachen Kontroversen, unerschrocken singt Frontmann Hamed Sinno, der offen zu seiner Homosexualität steht, von gleichgeschlechtlichen Liebespaaren, einer defekten libanesischen Gesellschaft und Krieg in der arabischen Welt. Mashrou‘ Leila wurde in Ägypten von der Bühne verbannt, wenig später auch in Jordanien. Und als es einige Jahre später zu einem Konzert auf ägyptischem Boden kam, wurden Fans beim Schwenken der Pride-Flagge verhaftet. Mashrou‘ Leila stehen ein für die Rechte der Menschen in der arabischen Welt; erst kürzlich veröffentlichten die Musiker ein Video, das die palästinensischen Missstände kraftvoll anprangert.


    zwei hab ich noch.............
    Geändert von Brummbaer96 (15.01.2021 um 07:44 Uhr)

  19. #39
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    The Datsuns sind eine neuseeländische Rockband (Hard Rock, Punkrock). Sie wurden 1995 in Cambridge, Neuseeland gegründet und sind bis heute aktiv. In Anlehnung an die Ramones verwenden die Musiker den Gruppennamen als Nachnamen.
    „The Datsuns“ wollen den Rock der 60er mit dem Punk der 70er Jahre verknüpfen, wobei der Hard-Rock-Einfluss durch Bands wie z. B. Led Zeppelin größer ist. Dies lässt sich leicht an den Gitarren-Soli des Lead-Gitarristen Christian Livingstone erkennen, dessen Idol Jimmy Page ist.


    The Churchills (oder The Churchills Band ) war eine 1965 gegründete israelische Band, die bis Mitte der 1970er Jahre aktiv war. Es war ein Teil der Rhythmusbandszene, die in den 1970er Jahren in Israel aktiv war, insbesondere in Ramla . Die Band spielte Rockmusik auf Englisch, von Psychedelic Rock über Hard Rock bis hin zu Progressive Rock . Es war auch in anderen Ländern unter den Decknamen Jericho Jones und Jericho aktiv . Es war eine der ersten israelischen Rockbands.


    so das war es mal wieder für heute.Zum Abschluss noch ein kleiner Vorgeschmack auf das nächste "Extremo Musik Spezial".Dabei geht es dann um "Latino Rock"

  20. #40
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    Heute gibt es mal wieder "Die Geschichte zum Spieler".Die aktiven Stones sowie die "FabFour"der Beatles dürften den meisten bekannt sein,aber die früheren Bandmitglieder nicht so.Die sogenannten"5.Beatles"Voormann,Best+Sutcliffe hatte ich ja schon kurz vorgestellt,ebenso den ehemaligen StonesKlampfer Taylor.Fehlen also noch von den Stones Jones+Wyman.Hier sind sie.(es geht bei Beiden nur um die Zeit bei den Stones,wäre sonst zu lang)

    Brian Jones
    Lewis Brian Hopkin Jones (* 28. Februar 1942 in Cheltenham, Gloucestershire; † 3. Juli 1969 in Hartfield, Sussex) war ein britischer Musiker. Als Leadgitarrist war er eines der Gründungsmitglieder von The Rolling Stones.
    Jones lernte Mick Jagger und Keith Richards kennen, mit denen er im Juni 1962 The Rolling Stones gründete. In der ersten Zeit war Jones der Leader der Gruppe.
    Während Brian Jones bei den zwischen 1963 und 1965 aufgenommenen Rolling-Stones-Songs meist als Gitarrist zu hören war, wie etwa bei I Wanna Be Your Man oder Little Red Rooster, aber auch an der Slide-Gitarre – und Mundharmonika, trat er ab 1966 vermehrt als Multi-Instrumentalist in Erscheinung. Auf den Alben Aftermath, Between the Buttons und Their Satanic Majesties Request bereicherte er mit allerlei Instrumenten das Klangbild der Rolling Stones: Mit der Flöte (Ruby Tuesday, Sing This All Together, Gomper), mit der Sitar (Paint It Black, Mothers Little Helper, Gomper), mit der Harfe (On With The Show), dem Marimbafon (Under my Thumb, Out of Time), dem Dulcimer (Lady Jane, I Am Waiting), dem Cembalo (Take it or leave it, Ride on Baby), dem Akkordeon (Back Street Girl), dem Kazoo und Banjo (Cool Calm and Collected), der Orgel (Complicated, 2000 Man), dem Piano und diversen Blasinstrumenten (Saxophon, Posaune, Klarinette) (Something happened to me yesterday, Dandelion sowie auf dem Album Their Satanic Majesties Request). Außerdem bediente er auf mehreren Songs das Mellotron.
    Brian Jones war bekannt für seinen exzessiven Lebensstil. Er wurde von weiblichen Fans verehrt, von Szene-Leuten um Andy Warhol und Tom Wolfe hofiert und am häufigsten von allen Bandmitgliedern fotografiert. Wegen diverser Krankenhausaufenthalte, die seinem Drogen- und Alkoholkonsum geschuldet waren, mussten die Rolling Stones immer wieder ohne ihn auftreten. Als er immer häufiger Konzerte absagen musste, begannen sich die anderen Bandmitglieder von ihm zu distanzieren.
    Ihr Manager Andrew Loog Oldham favorisierte das Duo Mick Jagger/Keith Richards. Jones gelang es immer weniger, seine kompositorischen Ideen gegenüber diesen beiden durchzusetzen. Hinzu kam ein Asthmaleiden, das ihn zu ständiger Medikamenteneinnahme zwang. Sein Drogenkonsum, seine Ausfälligkeiten und Allüren taten ein Übriges, um die Entfremdung von den anderen Bandmitgliedern voranzutreiben.
    Nachdem die Rolling Stones wegen des desolaten Zustands von Brian Jones seit 1967 nicht mehr auf Tournee waren und dessen Mitarbeit an den Studioaufnahmen immer weniger wurde, beschlossen die Stones, sich von ihrem früheren Leader zu trennen. Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts fuhren am 8. Juni 1969 auf die Cotchford Farm und teilten ihm ihren Entschluss mit. Jones akzeptierte und nahm das Angebot einer einmaligen Abfindungszahlung von 100.000 Pfund sowie 20.000 Pfund jährlich, solange die Rolling Stones existieren, an.
    Am 2. Juli 1969 waren der Bauunternehmer und Satanist Frank Thorogood und Janet Lawson, eine Krankenschwester und Freundin von Tom Keylock, dem Chauffeur und Roadmanager der Rolling Stones, bei Jones und Wohlin zu Hause. Jones habe mit Thorogood Differenzen wegen angeblich noch ausstehender Gelder für Umbauten auf der Cotchford Farm begleichen wollen. Laut widersprüchlicher Aussagen sollen Brian Jones, Wohlin und Thorogood zu später Stunde beschlossen haben, ein paar Runden im hauseigenen Pool zu schwimmen. Wohlin habe den Pool nach kurzer Zeit verlassen und sei zu Lawson ins Haus zurückgekehrt, was bedeuten würde, dass Brian Jones und Frank Thorogood danach noch 10 bis 15 Minuten allein im Pool gewesen wären. Als Thorogood sich im Haus eine Zigarette angezündet habe, habe Janet Lawson vom Fenster aus gesehen, dass mit Jones etwas nicht stimmte. Sie sei hinausgerannt und habe ihn auf dem Boden des Schwimmbeckens liegend gefunden. Nachdem man Jones aus dem Pool gezogen hatte, versuchten Anna Wohlin und Janet Lawson vergeblich, ihn wiederzubeleben. Die Reanimationsversuche des herbeigerufenen Rettungsdienstes scheiterten ebenfalls. Tom Keylock erschien auch am Unglücksort, nachdem ihn Thorogood telefonisch informiert hatte.Als offizielle Todesursache wurde Ertrinken angegeben. Bis heute halten sich allerdings Gerüchte, er sei ermordet worden.




    Bill Wyman
    Bill Wyman (* 24. Oktober 1936 als William George Perks in Penge, London, Vereinigtes Königreich) ist ein britischer Musiker. Von 1962 bis zu seinem Ausstieg 1993 war er Bassist der britischen Rockband Rolling Stones.
    Im Dezember 1962 wurde er Bassist bei den Rolling Stones. Obwohl er auch Songs komponierte, blieben das von ihm auch gesungene In Another Land sowie Downtown Suzie seine einzigen Songs, die auf Rolling-Stones-Alben (Their Satanic Majesties Request und Metamorphosis) veröffentlicht wurden. In Another Land erschien in den USA auch als Single unter seinem Namen.
    Wyman erlernte autodidaktisch mehrere Instrumente, beispielsweise Zither, Gitarre, Vibraphon, Glockenspiel, Piano, Synthesizer-Orgel, Perkussion und Cello. Auf den frühen Aufnahmen der Rolling Stones und im Studio sang er auch im Hintergrund. Auf der Bühne wurde vor allem sein dichtes rhythmisches Zusammenspiel mit dem Schlagzeuger Charlie Watts bewundert. Auf der US-Tournee 1975 spielte Bill Wyman im Stück Fingerprint File auf der Bühne Synthesizer, während der Gitarrist Ron Wood an den E-Bass wechselte. Eine Aufnahme dieses Stückes vom Konzert in Toronto ist auf dem Album Love You Live zu hören.
    1992 kündigte Wyman an, dass er die Rolling Stones verlassen werde, allerdings wurde diese Ankündigung von seinen Kollegen nicht ernst genommen. Dennoch verließ Wyman die Band 1993.
    In einem Interview während seiner SoloTour 2002 teilte er mit, dass diese wohl seine letzte Tournee sein werde, da er sich künftig ganz seiner Familie widmen wolle. Sein Traum sei allerdings noch einmal ein Auftritt mit den Rolling Stones.
    2011 nahm er seit fast 20 Jahren wieder Musik mit den Rolling Stones auf, als er mit diesen an einer Coverversion des Bob-Dylan-Liedes Watching the River Flow für Ben Waters’ Album Boogie 4 Stu mitwirkte. Wyman, Jagger, Richards, Watts und Wood waren für die Aufnahme allerdings nicht gemeinsam im Studio.
    Bei zwei Konzerten in der Londoner O2 Arena zum fünfzigjährigen Bandjubiläum im November 2012 trat Wyman ebenso wie Mick Taylor für einige Lieder wieder mit den übrigen Rolling Stones auf. Wyman spielte Bass bei den Liedern Honky Tonk Women und It’s Only Rock ’n’ Roll. Da er enttäuscht von dem für ihn zu kurzen Gastspiel war, lehnte er im Gegensatz zu Mick Taylor die Teilnahme an weiteren Auftritten ab.



    hier zum Abschluss "Ruby Tuesday" mit Jones an der Flöte und Wyman am Kontrabass sitzend

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