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Thema: Allgemeiner Fußballthread

  1. #201
    Legende
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    Zitat Zitat von Djerun Beitrag anzeigen
    Durchschnittlicher Punkteabstand zwischen dem 1. und 2.
    1990-1995: 1,6
    1996-2000: 5
    2001-2005: 7,6
    2006-2010: 4,8
    2011-2015: 13,8 (zwischen 2013-2015: 18)

    Hier zeichnet sich natürlich extrem deutlich die Übermacht der Bayern in den letzten Jahren ab. Dass der BVB in den 2 Jahren (2011-12) auch 7 bzw. 8 Punkte Vorsprung hatte als Meister möchte ich mal als einmaligen, der Gunst der Stunde entspringenden Effekt bezeichnen, der keinen systematischen Charakter besitzt. Daraufhin erfolgte ja dann die Mutter aller systematischen Reaktionen der Bayern, die letztlich zu diesem Punkteabständen führte.
    Die Übermacht des FCB ist klar. Ob sich diese Übermacht aber endlos fortführen lässt, wie du es so annimmst, ist halt fraglich. Der FCB hatte das Glück mit Jupp und Pepp zwei außerordentliche Trainer zu haben. Ob ein Nachfolger dazu auch in der Lage ist? Das wird man sehen. Allerdings rechnest du dir die Daten des BVB halt auch schön. Insbesondere in der 2. Saison war der Vorsprung des BVB vor dem "Rest" der Liga ja eben auch außerordentlich. Wenn Bayern da nicht auf 2 landet, ist der Unterschied zum nächsten Konkurrenten 17 Punkte gewesen. D.h. der BVB war 17 Punkte besser als das nächste "normale" Team. Das sind Abstände, die man nicht einfach als "glückliche Fügung" oder "Gunst der Stunde" abtun kann. Und das erstaunlich war ja eben, dass der BVB 2 Jahre (eben ohne CL Einnahmen, die ja angeblich dafür "entscheidend" sein sollen) lang da oben stand.

    Ich stimme dir aber generell zu, man muss eben noch eine weitere Beobachtungsphase (also 4 oder 5 Jahre, je nachdem wie lange mandie Phase setzt) abwarten. Es gab schonmal eine starke Phase (2001-2005) und die ist dann auch deutlich nach unten gewandert. Das kann auch in Zukunft passieren.

    Durchschnittlicher Punkteabstand zwischen dem 2. und 3.
    1990-1995: 5,8
    1996-2000: 7,6
    2001-2005: 2,6
    2006-2010: 2,6
    2011-2015: 4,6

    Der Punkteabstand war in den 90er Jahren größer als in den 10 Jahren danach und steigt erst seit 5 Jahren wieder an. Eine Deutung fällt schwer. Ich stelle mal in den Raum, dass das mit der Einführung des 3. CL-Teilnehmers 2001/02 zu tun haben könnte, während es zuvor 1 bzw. 2 CL-Teilnehmer waren. Ob man 2. oder 3. wurde, war nicht mehr so super entscheidend...
    Die Deutung fällt deswegen schwer, weil sie nicht in das Konzept mit der CL passt .


    Durchschnittlicher Punkteabstand zwischen dem 3. und 4.
    1990-1995: 3,6
    1996-2000: 3,8
    2001-2005: 2,4
    2006-2010: 5,2
    2011-2015: 5,4

    Der Abstand ist im Laufe der Zeit - insbesondere in den letzten 10 Jahren - gestiegen. Könnte es damit zusammenhängen, dass sich nun 3 CL-Teilnehmer etabliert haben und sich daraus ein Vorsprung gegenüber dem 4. herauskristallisierte bis dann vor einigen Jahren der 4. CL-Teilnehmer hinzukam?
    DIe Frage ist aber eben, wieso konnte es zu einem Abnicken dieser Entwicklung kommen? Ansonsten mit dieser "Etablierung". Dazu komme ich am Ende.



    Durchschnittlicher Punkteabstand zwischen dem 4. und 5.
    1990-1995: 2,8
    1996-2000: 2,8
    2001-2005: 2,2
    2006-2010: 4,4
    2011-2015: 5

    Hier ist schon ein signifikanter Anstieg festzustellen - ebenfalls ein Sprung seit 10 Jahren. Im Zusammenhang mit der Statistik, dass immer weniger Clubs einmalig in die Top 4 vordringen seit 15 Jahren, könnte dies ein Anzeichen dafür sein, dass sich (weniger) Clubs durchschnittlich punktemäßig etwas abgesetzt haben. Man wird sehen, ob der Abstand im Laufe der Zeit bei dann einige Jahre lang 4 etablierten CL-Teilnehmern anwachsen wird.
    Wie oben - dazu komme ich noch.

    Grundsätzlich denke ich, dass man zumindest noch die nächsten 3-4 Jahre abwarten muss, bevor man tabellarisch mehr als eine Tendenz interpretieren kann. Wie gesagt: ich denke, wir befinden uns zurzeit mitten in einem Entwicklungsprozess, der möglicherweise schneller fortschreitet als man denkt. Und aus diesem Grund ist es aus meiner Sicht nicht verkehrt, auf die genannten Tendenzen hinzuweisen - auch wenn die Entwicklung an mancher Stelle vielleicht nur "gefühlt" stattfindet.
    Eine Lösung für ein möglicherweise aufkommendes Problem im Zusammenhang mit der Attraktivität der Liga/des Sports sehe ich nicht. Gut möglich, dass der fehlende Wettbewerb um den Meistertitel, den wir ja nun seit 3 Saisons haben, durch Investoren-Teams mittelfristig wieder kompensiert wird und bis dahin die Liga ihre Attraktivität aus dem Wettbewerb dahinter ziehen kann. Wenn es denn die Zukunft ist, dass VW oder RB den Bayern die größte Konkurrenz bieten, weil das schneller geht als die "natürliche" Entwicklung z.B. des BVB oder der Blauen, dann soll das leider so sein. Ich interpretiere das in dem Fall so, dass dann die Vereins-Attraktivität in der Spitze der Wettbewerbs-Attraktivität weichen wird...
    Ich sehe es grundsätzlich ähnlich, man muss die weitere Entwicklung beobachten. Die Vergangenheit lehrt uns, nichts bleibt für immer bestehen. Ich zahle dafür auch ins Phrasenschwein. Dominanz entsteht und zerbricht wieder und mit dem Wechsel auf einen neuen Trainer kann dies bei Bayern bereits nächste Saison der Fall sein. Der momentane Kader ist unglaublich stark. Der breite Kader ist aber wichtig, um diese Dominanz ausstrahlen zu können. Wenn dem nächsten Trainer es nicht gelingt so einen Breiten Kader bei Laune zu halten (und gleichzeitig auch die Spieler das nicht akzeptieren), dann bekommt München automatisch Probleme.
    Auch ansonsten glaube ich nicht an dieses Alleinstellungsmerkmal des FCB. Dortmund macht immer mehr Umsatz und kommt zwangsläufig auf dieses Niveau. An der Spitze rechne ich also langfristig mit deutlich engeren Resultaten. Das kann sich natürlich im Vergleich zum Rest negativ (also größere Punkteabstände) auswirken aber das vergeht auch wieder.

    Nun zu deinem "die 4 Topteams setzen sich ab". Ich verstehe nicht wieso du diese Behauptung weiterhin durchhälst. Die Zahlen zeigen, da gebe ich dir Recht, dass die Vereine auf den Plätzen 1 bis 4 sich von ihren Konkurrenten absetzen. (mal zeigen es die Zahlen besser, mal zeigen sie es weniger gut). Aber der springende Punkt ist doch. Es sind nicht immer die selben Teams. Es setzen sich Jahr für Jahr andere Teams auf diese Plätze. Wenn es also zu dieser Zementierung, aufgrund der CL, kommen würde, dürften doch nicht andauernd andere Teams dort stehen. Und unsere Zahlen zeigen, die Veränderung sind geringfügig und unbeständig.

    Dazu hier mal eine Aufstellung von mir. Die Prozentzahl bezieht sich auf die Veränderung im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Hab nicht mehr alles geschafft. Aber ich denke das reicht auch erst mal aus.

    2014/2015: FCB, Wolfsburg, Gladbach, Leverkusen (50 Prozent Veränderung)
    2013/2014: FCB, Dortmund, Schalke, Leverkusen (0 Prozent Veränderung)
    2012/2013: FCB, Dortmund, Leverkusen, Schalke (25 Prozent Veränderung)
    2011/2012: Dortmund, FCB, Schalke, Gladbach (50 Prozent Veränderung)
    2010/2011: Dortmund, Leverkusen, FCB, Hannover (50 Prozent Veränderung)
    2009/2010: FCB, Schalke, Bremen, Leverkusen (75 Prozent Veränderung)
    2008/2009: Wolfsburg, FCB, Stuttgart, Berlin (75 Prozent Veränderung)
    2007/2008: FCB, Bremen, Schalke, Hamburg (25 Prozent Veränderung)
    2006/2007: Stuttgart, Schalke, Bremen, FCB (25 Prozent Veränderung)
    2005/2006: FCB, Bremen, Schalke, Hamburg (25 Prozent Veränderung)
    2004/2005: FCB, Schalke, Bremen, Berlin (50 Prozent Veränderung)
    2003/2004: Bremen, FCB, Leverkusen, Stuttgart (50 Prozent Veränderung)
    2002/2003: FCB, Stuttgart, Dortmund, Hamburg (50 Prozent Veränderung)
    2001/2002: Dortmund, Leverkusen, FCB, Berlin (25 Prozent Veränderung)
    2000/2001: FCB, Schalke, Dortmund, Leverkusen (50 Prozent Veränderung)
    1999/2000: FCB, Leverkusen, Hamburg, 60zig (50 Prozent Veränderung)
    1998/1999: FCB, Leverkusen, Berlin, Dortmund (50 Prozent Veränderung)
    1997/1998: Lautern, FCB, Leverkusen, Stuttgart (50 Prozent Veränderung)
    1996/1997: FCB, Leverkusen, Dortmund, Stuttgart
    1995/1996: Dortmund, FCB, Schalke, Gladbach
    1994/1995: Dortmund, Bremen, Freiburg, Lautern
    1993/1994: FCB, Lautern, Leverkusen, Dortmund
    1992/1993: Bremen, FCB, Frankfurt, Dortmund
    1991/1992: Stuttgart, Dortmund, Frankfurt, Köln

    In den 18 Jahren die ich betrachtet habe, haben sich 10 Mal 2 Teams qualifiziert für die Top 4, die dies im Jahr davor nicht hinbekommen haben. 5 Mal war es nur 1 Team. Eine auffällige Dominanzphase war von 05-08. Bremen und Hamburg sind in der Versenkung verschwunden. Trotz der Dominanz. Die Gründe haben wir dafür ja schon häufig besprochen.

    Deswegen verwundert mich dein Festhalten an deiner These so stark. Ich stimme dir, wie oben schon gesagt zu, die Abstände der Plätze zueinander haben zugenommen. Die Vereine die auf diesen Plätzen stehen, wechseln aber. Das spricht nicht für eine Zementierung. Das spricht dafür, dass inzwischen häufiger einfach vieles richtig gemacht wird und deswegen Teams unglaublich gute Läufe haben können. Wieso sie das haben können? Keine Ahnung. Liegt es an der CL? Nein - nichts deutet daraufhin.
    How do you go on... when in your heart you begin to understand... there is no going back? There are some things that time cannot mend... some hurts that go too deep... that have taken hold.

  2. #202
    Fussballgott Avatar von Ulihochnas
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    Zitat Zitat von Djerun Beitrag anzeigen
    Zum einen das, zum anderen der außergewöhnlich große Punktabstand zwischen den Positionen 1-5 (s.u.). Es ist jeweils der höchste Abstand in den letzten 15 bzw. 25 Jahren.



    Und das gilt es m.M.n. in den nächsten Jahren zu beobachten. Ob die Teams/Positionen wirklich weiterhin munter wechseln oder sich doch tendenziell die geichen Vereine dort oben versammeln.



    Das ist deine Interpretation. Ich sehe das national sicherlich nicht so - und das ist es, worauf es für mich ankommt. Der nationale Wettbewerb hat Priorität - der internationale sollte Zubrot sein...

    Das ist auch wieder deine Ansicht, die durch nichts belegt werden kann. Deine Sichtweise bezieht sich (für einen Bayern-Fan verständlich) ausschließlich auf den internationalen Ansatz mit der entsprechenden Vermarktung etc. Der sportliche nationale Wettbewerb bleibt außer acht. Ich wage mal zu behaupten, dass der Profit aus dem internationalen Stellenwert von Bayern oder Dortmund für Köln, Stuttgart oder Darmstadt stark überschaubar bleiben wird...
    Du solltest Dir die Frage stellen wie sich die Einnahmen für die Liga zusammen setzen und wie das noch steigerbar ist. Die Zuschauerzahlen sind seit Jahren konstant hoch bzw. eher noch zunehmend. Von sich ausbreitender Langeweile ist hier nichts zu sehen. Bayernspiele sind seit mindestens 10 Jahren alle ausverkauft. Daheim wie auswärts und das obwohl man meistens ganz gut erahnen kann wie es ausgeht. Einnahmen sind hoch, es besteht aber auch kaum noch Potential zur Steigerung.

    Der zweite, heutzutage wohl noch wichtigere Posten sind die Fernseheinnahmen. Im Free-TV dürfte hier auch nur wenig Potential zur Steigerung verbleiben. Interessant ist die Pay-TV Sparte. Betrachten wir den Stand der Premiere/Sky- Abos, so ist das auch weitgehend konstant, ohne größere Sprünge und Auswirkungen. Egal ob Bayern nun 5 Minuten in der Nachspielzeit, oder schon im März Meister wurde. Egal ob man einen Überraschungsmeister oder Seriensieger hatte. Kleinere Sprünge gibts manchmal nach erfolgreichen Turnieren der Nationalmannschaft, aber auch hier scheint wenig Potential zur Steigerung vorhanden zu sein.

    Was macht man in England also offensichtlich besser? Pay-TV wirft dort deutlich mehr ab, das funktioniert in Deutschland aber wohl so nicht. Andererseits ist der nationale Markt auch deutlich kleiner, was für Deutschland sprechen würde. Also wo ist der Unterschied wirklich? Der Unterschied liegt in meinen Augen schlicht in der internationalen Vermarktung. England konnte schon in den 90er Jahren in Asien viele Fans generieren, ist dort um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte enteilt. Geh in Japan, China, Südkorea, Thailand, Malaysia, Singapur, etc. in eine Sportbar, die Premiere League wird regelmäßig laufen. Hier besteht für die Bundesliga noch ein riesiges Entwicklungspotential. Wie kann man da hinkommen? Noch wichtiger als die nationalen Ligen ist natürlich die CL als absoluter Sahnewettbewerb bei der sich Mannschaften weltweit in der Vordergrund spielen können. Das ist halt nicht nur für die einzelne Mannschaft interessant, sondern sorgt auch für Nachfrage an den Ligen. Erfolge erzeugen Fans. Fans wollen ihr Team regelmäßig sehen, möglichst auch in der Liga. Wir brauchen also nicht bloß aus Sicht der Bayernfans starke Starter in der CL, sondern müssen international auf möglichst breiter Front konkurrenzfähig sein. Gelingt es Dortmund und vielleicht sogar Schalke sich international festzusetzen, wird das der ganzen Liga zusätzlich gut tun. Negative Einflüsse sind dagegen bei der nationalen Fannachfrage gering, bzw. überhaupt nicht nachweisbar. Warum steigen die Fernsehgelder immer weiter? Es gibt keinerlei Nachweise für sinkendes Interesse an der Liga in Deutschland. Auch nicht im wohl vierten Meisterjahr der Bayern. Das innerdeutsche CL-Finale dagegen, oder auch der Weltmeistertitel hatten garantiert einen positiven Einfluss, besonders international.

    Es geht also nicht bloß um Bayern und meine Sicht als Bayernfan. Bayern ist sowieso vermutlich auch in den nächsten Jahrzehnten noch vorne mit dabei. Starke Konkurrenz würde eher Titel kosten. Kann mir also mindestens egal sein. Die internationale Vermarktung kann aber sehr großen Einfluss auf die Fernseheinnahmen haben und damit nicht auf Bayern, BVB, Schalke. Auch nicht nur zusätzlich auf Darmstadt, Mainz, Stuttgart, sondern sogar auch auf 1860, Paderborn, Freiburg und Kaiserslautern und selbst noch auf die 3. Liga. Man muss nur nach England schauen, um das ein Stück weit nachvollziehen zu können.



    Zitat Zitat von Djerun Beitrag anzeigen
    Das üble Management dort scheint sich ja zu verbessern. Wenn sie Horst erstmal los sind, fürchte ich, dass es dort auch nochmal professioneller zugehen wird.
    Kann für Deutschland nur positiv sein, bleibt aber dennoch abzuwarten. Ein Verein wie Schalke hat sicher sehr viel mehr Potential als sie bisher gezeigt haben, aber auch das hat eine gewisse Tradition.

    Zitat Zitat von Djerun Beitrag anzeigen
    Weil es für einen Chemiekonzern (im Gegensatz zu einem Autokonzern) aufgrund der Strukturen (Börse, Image, etc.) nicht so ein großer Vorteil ist, durch den Fussball in den Mittelpunkt zu rücken und deshalb gibt es dort finanzielle Grenzen für die Unterstützung. Ansonsten ist der Standort und Verein an sich für Fussball völlig unbedeutend und wäre ohne Bayer gar nicht existent...
    Richtig. Bleibt auch mit der CL ein mittelmäßiger Club. Man arbeitet dort aber seit Heynckes sehr gut und wird derzeit belohnt. Vereine wie der HSV, Stuttgart, oder auch Bremen hätten allerdings vermutlich eigentlich eine bessere Ausgangslage. Leverkusen hat einen gewissen Respekt verdient, wird sich aber oben kaum auf Dauer halten können.


    Zitat Zitat von Djerun Beitrag anzeigen
    Weil VW ordentlich Geld in die Hand genommen hat und in den letzten Jahren mehr Geld in Spieler investierte als der Rest (außer Bayern). Das ist ja kein organisches Wachstum eines sich entwickelnden Vereins dort. Das ist ja ein 100%iger Großkonzern. Ansonsten gilt das gleiche wie für Leverkusen. Der Standort ist für Fussball völlig irrelevant und hätte ohne VW 0,0 Bedeutung...
    VW hat schon länger Kapital in die Hand genommen. Der Unterschied ist wohl eher, dass man die richtigen Leute an die Schalthebel geholt hat. Die machen schon auch einen guten Job und bauen was auf. Ansonsten dürften sie es auf längere Sicht aber dennoch schwer haben sich oben zu halten. Selbst mit all den de Bruyne-Millionen.


    Zitat Zitat von Djerun Beitrag anzeigen
    Weil die Voraussetzungen vor 5-7 Jahren eben so gestaltet waren, dass die sportlichen und wirtschaftlichen Abstände zwischen den Clubs dies zuliessen. Da konnte man mit dem richtigen Trainer, den richtigen Spielern und dem richtigen Konzept viel erreichen. Gerade bei Gladbach wird es interessant sein zu sehen, wie sie sich behaupten werden, wenn die wirtschaftlichen Abstände zunehmen in den nächsten Jahren.
    Da machst Du in meinen Augen einen allgemein recht typischen Betrachtungsfehler. Zukünftig sieht immer alles recht unwahrscheinlich aus. In der Nachbetrachtung dagegen wird es plausibel. Gladbach war vor wenigen Jahren auf dem besten Weg zu einer Fahrstuhlmannschaft. Finanziell gebeutelt und gerade erst nach dem Wiederaufstieg und eher kurzfristigen Erfolgen auf dem Weg zurück in Liga 2. Wer hätte diesen Verlauf damals vermutet?

    Dortmund hatte vor 10 Jahren mehr Schulden als ein Hund Flöhe, hat einen relativ unbekannten Aufsteiger-Trainer und ein weitgehendes Jugendteam zusammen gewürfelt. Erzähl mir nicht, dass Du bei all dem Tiefstapeln damals damit gerechnet hast, dass man innerhalb von kürzester Zeit so zurück kommen könnte? Da hättest Du garantiert jedem den Vogel gezeigt. Vereine wie der HSV, Schalke, Stuttgart, Bremen standen damals auch breitbeinig im Weg.

    Es ist immer ein Wettbewerb. Potential im Verein kann man bestenfalls langfristig aufbauen. Sportlicher Erfolg ist kurzfristig immer möglich, langfristig festsetzen dagegen schwer. Gladbach dürfte es schwer haben, auch Wolfsburg, oder gar Leverkusen sehe ich langfristig nicht unbedingt ganz oben. Da muss man halt besser arbeiten, oder mehr Geld zuschießen. Auf Dauer schwer.

    Wird in den Vereinen mit dem aktuell größten Potential gut gearbeitet, können sie ihren Vorsprung ausbauen. Das ist aber bisher außer den Bayern keinem gelungen und selbst wenn, gute Leistungen helfen der Liga und schaden ihr nicht. ( Nach meiner Meinung) Belegen kann ich das vielleicht abgesehen von Argumenten nicht, möchte ich auch gar nicht. Erscheint mir aber dennoch weit sinnvoller als die negativen Szenarien. Sagen wir eure Zahlen belegen tatsächlich die Tendenz der sinkenden "Competetive Balance" die sich statistisch mit etwas gutem Willen tatsächlich belegen lassen. Warum gibt es weder bei den Zuschauerzahlen, noch beim Fernsehen, oder beim Merchandising sichtbare Auswirkungen dieser Langeweile? Eigentlich ist doch sogar eher das Gegenteil der Fall. Erstaunlich...

  3. #203
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    Ich möchte nicht in Clanbereichen posten, welche mich nichts angehen.
    Darum hole ich diesen Post hierher.
    Zitat Zitat von TeufelReno Beitrag anzeigen
    Ich kann den Mist und den Hype um diese Werbeprodukte, die angeblich auch noch Gewinn erzielen, nicht mehr hören. Der Bayer wurde heute im Express für eine positive Bilanz gefeiert. Herrje, die Grundvoraussetzungen für diese Vereine sind völlig anders und auch beliebte Kommentare wie "ja aber die Bayern oder ja aber Gazprom" sind absolut daneben. Man darf ruhig dazu stehen das man eine vollgepumpte Werbemaschine ist, die attraktiveren Clubs die Bühne nimmt, weil sie ein Regelwerk für sich aushebelt, an das sich andere Vereine halten müssen.
    Diese ganze wahnwitzige Schönrechnerei ist völliger Käse. Andere Vereine bezahlen ihr Stadion (tatsächlich, soll es geben. Der 1.FC Köln kann sich vom REWE Geld nicht mal das Scheißhauspapier neben der Miete leisten), bezahlen ihr Vereinsgelände, bezahlen ihre Fanarbeit und weiß der Kuckuck aus eigener Tasche, während hier die Gans immer fetter gestopft wird bis man sich dann für ein zwei gelungene Transfers und eine den Investitionen entsprechend abgeschlossene Saison zum Trainer, Manager und Verein des Jahres hochjazzt. Das ganze Bundesligageschäft ist richtig beschissen geworden und ob es der Bayer ist, der VW-Konzern, Hoffenheim als Spielzeug eines Mannes, Audi oder die Rasenballer -was zum Teufel soll das sein?- ist mir ziemlich egal, sie nehmen der Liga mit ihren Ausnahmeregelung jeglichen fairen Wettbewerb und haben sich erfolgreich in ein System gezeckt, auf deren Kosten andere Vereine nun ihr Dasein in der Zweit- und Drittklassigkeit feiern. Schön, dass andere mit ihrem Produkt die Kohle verdienen und mir Werbeeinnahmen vorrechnen, Werksfußball auf hoher Ebene feiern und den anderen Vereinen noch vordichten, wie Kacke dort eigentlich gearbeitet wird.
    Wäre der Fußball in der zweiten Liga nicht so beschissen, sie wäre bis auf ein zwei Dörfer tatsächlich attraktiver als die drei bis vier Schrottspiele, die man sich jedes Wochenende in der Bundesliga antun darf. Ohne mich. Früher wurde alles geguckt, heute könnt ihr euch gern an diesem Zirkus ergötzen und eure Werke abfeiern. Das RedBull Märchen steht ja schon in den Startlöchern, wie sie mit jungen Spielern Werte schaffen und die Bayern ärgern. König Rangnick wetzt schon die Messer und freut sich auf die dämliche Berichtserstattung über die bösen, übriggebliebenen Fußballfans. Schön, dass wenigstens RedBull, VW und Bayer Spaß haben und auch noch Geld verdienen.
    Du sprichst mir aus der Seele. Danke!

  4. #204
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    Tja, so ist aber die Entwicklung des Profifussballs...es gibt eben in der Bundesliga keine richtigen Vereine mehr, wie das früher einmal war. Jeder Club muss für sich schauen, wie er mit der sich rasch veränderten Markt- und Wettbewerbssituation umgehen will und wenn man eines feststellen kann, dann das: Wer da jetzt nicht rechtzeitig umstellt und Investoren, Mäzene und große Sponsoren sucht, wer nicht das Merchandising vorantreibt, der wird auf Dauer keine Chance in der Bundesliga haben, vielleicht noch nicht mal in der 2.Bundesliga.
    Der Profifussball ist längst ein Geschäft geworden, bei dem und mit dem immer größere Geldsummen verdient, immer größere Umsätze gemacht werden. Schaut man sich die Liga an, dann kann man nicht feststellen, dass sie noch wirklich spannend ist...
    Ob die Bayern nun zum xten Mal Meister werden, oder der BVB doch noch mal eine Sensation schafft- finde ich jetzt nicht soooo spannend. Und auch die Plätze dahinter- da ist kaum noch Bewegung drin, nur leichte Verschiebungen.
    Wie schrieb ein Fussballreporter: Der Abstiegskampf ist die neue Meisterschaft. Das ist das, was die Liga aktuell auszeichnet und auch interessant macht. Und dabei sind sehr viele Graupenspiele...
    Clubs wie Darnstadt werden gefeiert, weil sie das Wunder geschafft haben mit dem Minietat die Liga zu halten. Und jetzt beginnt der Ausverkauf, das Business nimmt seinen Lauf. Von unten rücken Red Bull und Freiburg nach, die Konkurrenz wird also nicht weniger oder schwächer.
    Mit dem VfB und 96 sind zwei Clubs abgestiegenm die als Traditionsvereine gelten. Beide befinden sich längst im Umbruch, wollen oder haben sich für Investoren geöffnet. Kind wird mit seiner Investorengruppe Hannover komplett übernehmen- weil er schon so lange in den Club investiert. Bei beiden läuft der Übergang ähnlich wie beim HSV längst nicht reibungslos ab, auch weil man zu lange gezögert hat und auf dem Weg dorthin zu viele Fehler gemacht hat. Hertha hat sich längst für Investoren geöffnet, man hat seine Lehren aus den Fehlern gezogen, hat den Abstieg längst verdaut und ist durch einige gute Entscheidungen und Transfers und mit etwas Glück recht weit oben gelandet.
    So ist der Gang der Dinge. Wenn man will, dass der eigene Club dauerhaft sich in der Liga etablieren kann oder der Liga erhalten bleibt, dann kann man nur hoffen, dass der Verein ordentlich Geld generiert und geschickt investiert. Um dann mit etwas Glück vielleicht an die Europapokal-Plätze zu kommen, die unverschämt und unverhältnismäßig hohe Prämien garantieren. Dies gibt überhaupt die Chance, entsprechend nötige Transfers zu machen, die guten und erfolgreichen Fussball ermöglichen auf dem Feld. Der engliche Markt treibt zusätzliche die Preise in die Höhe...
    Und damit ist es dann schon fast soweit, dass man sich freuen muss, dass so ein Club wie Red Bull in die erste Liga kommt, um ganz vorne mal Dampf zu machen. Mateschitz will in den nächsten 5 Jahren Meister werden. Leider setzen sie ihr Geld sehr geschickt ein, es steckt ein guter Gesamtplan und ein groß angelegtes Konzept dahinter mit nur einem Ziel: Maximalen Erfolg, um damit dem Produkt mehr Aufmerksamkeit zu geben und zu sichern.
    Wie gesagt- man muss sich schon fast freuen. Weil es bedeutet wiederum, dass sogenannte alte Clubs wohl weniger von der Torte abbekommen...trotz Investoren.
    Aber so ist der Lauf der Dinge. Wem das nicht gefällt, der muss sich in den unteren Ligen umschauen...da hält sich der Kommerz noch in Grenzen, da kennen einen die Spieler sogar noch persönlich, wenn mal öfter an der Bande steht. Und so schlecht ist der Ball auch nicht, der da gespielt wird. Es gibt natürlich keine Superzeitlupe, kein tanzendes Maskottchen, kein WLan im Stadion und wenn es regnet, wird man eben pitschnass, wenn man den Schirm nicht mithat.
    Aber das ist auch Fussball. Und macht auch Spaß.
    "Fussball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding." G.Trappatoni

  5. #205
    Präsident Avatar von Djerun
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    Wenn das die Entwicklung ist wie du sagst, dann bedeutet das, daß sich der Profifußball wandelt - fraglich bleibt aber, ob das Interesse der Zuschauer (nicht unbedingt der Zuschauerzahlen im Stadion, aber die langfristig auch) nicht arg darunter leiden wird, denn anders als in England tummeln sich bald in der Bundesliga reihenweise Vereine, an denen der gemäßigte Fan sagen - wir einmal - halbinteressiert ist...
    Spiele wie Leverkusen gegen VW (was ja sportlich durchaus ein gewisses Niveau besitzt) oder Ingolstadt gegen Darmstadt (sorry @Darmstadt) locken nunmal niemanden an den Bildschirm. Und die Liga wird durch die Ab- und Aufsteiger nächste Saison nicht interessanter und die Besucherzahlen werden sinken...
    Ich will den Teufel nicht an die wand malen, aber wer garantiert, dass Heidenheim, Union Berlin, Aue oder Sandhausen mittelfristig in der Bundesliga verhindert werden? Diese Vereine mögen ja alle ihren lokalen niedlichen charme besitzen, aber Interesse, Umsatz oder PR bekommt die Bundesliga dadurch nicht...
    "Grau is alle Theorie - entscheidend is auf'm Platz!"

  6. #206
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    Ja, ich fürchte die Entwicklung der Bundesliga ist so, dass sich die Vereine langsfristig nur werden halten können, die geschickt und offensiv mit den Investorengeldern agieren. Es kann sein, dass sich die sogenannten Traditionsvereine dadurch auch halten können. Es kann aber sein, dass sich andere, neue Clubs vorschieben.

    Ich sehe es übrigen nicht so, dass dadurch die Liga zwangsläufig Zuschauer verliert. Mit Red Bull steigt jetzt ein Club auf, der in der zweiten Liga andere Clubs wie Pauli, 1860, Bochum, Düsseldorf oder Kaiserslautern von den Zuschauerzahlen hinter sich gelassen hat- obwohl sie nur 2 mal ausverkauft waren. Leipzig wird in der Bundesliga erfolgreich sein, was Marketing, Zuschauer, Fans und das Sportliche angeht. Zumindest erscheint es sehr wahrscheinlichch, wenn man sich die letzten Jahre anguckt. Auch der Fussball den Leipzig spielt ist keineswegs unattraktiv. Bislang jedenfalls.

    Schaut man z.B. Hannover an...dann ist da genau die gegenwärtige Entwicklung zu sehen. Kind und Rossmann steigen als Investoren immer mehr ein, der sportliche Erfolg geht allerdings immer mehr verloren...hier wurden schwere Fehler im Management begangen, man hat sich seine eingescfleischten Fans regelrecht vergrault, was man auch an den Zuschauerzahlen sehen konnte...

    Schaut man sich den wirtschaftlichen Erfolg der Bundesliga an, dann fährt man bislang sehr gut damit, dass es immer mehr Investoren gibt. Auch die von mir kritisierte sportliche Langeweile an der SPitze scheint ja kaum Auswirkungen auf die Attraktivität der Liga zu haben.

    Aber das könnte ein Trugschluss sein. Denn hinter dem anhaltenden Bundesliga-Hype steckt sicherlich auch eine immer bessere, offensivere Vermarktung, immer mehr Firmen und Konzerne werben und verdienen mit und an der Liga, der Erfolg der Nat11 gibt auch nochmal Schub...

    Mit anderen Worten...die Liga ist sportlich gesehen wenn man die Jahre zurückgeht- und das haben wir hier ja ausführlich auch statistisch getan- an der Spitze nicht interessanter oder spannender geworden. Diese Saison hat den Trend nochmal fortgesetzt. Dass die enormen Summen der Champions-League zunehmend Einfluss hatten, da sie immer mehr steigen- das sit zumindest, um es mal vorsichtig zu sagen- nicht auszuschliessen. Die Einnahmenkluft zum Rest der Liga ist da enorm, auch das haben wir hier seitenlang dargestellt. Es hat Einfluss auf die competitve balance, natürlich, auch wenn die Kosten durch einen höherwertigeren und größreren Kader hier steigen für die CL-Teilnehmer. Sie haben einfach erheblich bessere Chancen, sich individuelle Klasse schlicht zu kaufen. Und die entscheidet auch in der Liga meist die Spiele.

    Investorengelder und bessere Vermakrtung der clubs können hier eine Lücke schliessen- bis zu einem gewissen Grad. Und von daher ist es auch eine Chance für die Liga, dass sich die Machtverhältnisse auch ganz vorne mal wieder etwas aufweichen.
    "Fussball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding." G.Trappatoni

  7. #207
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    http://www.dfb.de/news/detail/zulass...gisten-147410/

    Das es Duisburg finanziell am Ende doch schaft, hätte ich nicht gedacht.

    Das Duell der Giganten => Klick --- Spielplan und Tabelle => Klack --- Homepage der Giganten => Klickklack

  8. #208
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    Als Fan würde ich mir eher Gedanken machen was der Quatsch mit den TV-Rechten soll!
    https://www.google.de/url?sa=t&sourc...iBYN0WzGBQx5Qg

    Als Abonnent von Sky würde ich mir total verarscht vorkommen!Wer zahlt in Zukunft für 2 Pakete,wird Sky viele Kunden verlieren,wird das Paket billiger,fragen über fragen!
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  9. #209
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    Naja, das ganze greift erst ab der Saison 17/18. Eurosport zeigt das Freitag abend Spiel sowie 5 spiele pro Saison am Montag und das 13.30 Uhr spiel am Sonntag - also die quotenschwächsten Anstoßzeiten und alles andere ist weiterhin bei sky. Der komplette Samstag und Sonntag nachmittag sowie exklusiv und komplett die 2. Liga, da Sport 1 raus ist...
    "Grau is alle Theorie - entscheidend is auf'm Platz!"

  10. #210
    Clanmod - Don Promillo, PixXelgott & Nationensammler Legende Avatar von Sporti
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    Hab ich schon gesehen das es erst 17/18 ist
    Die Quotenschwächsten Zeiten bedeuten aber nicht gleich,das Skynutzer diesen "Spieltagsausfall" einfach so hinnehmen und den alten Preis weiterhin bezahlen!Was verspricht sich Eurosport davon,wenn diese Spieltage doch angeblich so uninteressant sind
    RS + LS 17/5

  11. #211
    Präsident Avatar von Djerun
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    Zitat Zitat von Sporti Beitrag anzeigen
    Hab ich schon gesehen das es erst 17/18 ist
    Die Quotenschwächsten Zeiten bedeuten aber nicht gleich,das Skynutzer diesen "Spieltagsausfall" einfach so hinnehmen und den alten Preis weiterhin bezahlen!Was verspricht sich Eurosport davon,wenn diese Spieltage doch angeblich so uninteressant sind
    Wie sich die Preise/Pakete bei sky entwickeln wird man ja sehen. Das betrifft erstmal die neueren Verträge, die über 24 Monate abgeschlossen wurden. Zudem hat man ja auch ein Sonderkündigungsrecht bei solchen Änderungen...

    Es hat ja keiner gesagt, dass "diese Spieltage uninteressant" sind. Es sind lediglich die quotenschwächsten Termine. Aber vielleicht hat Eurosport ja auch Glück und es sind der eine oder andere Knaller dabei an diesen Terminen. Und für Eurosport ist es der Einstieg in die Bundesliga! Die kommen von 0 und wollen sich etablieren. Je nachdem, welche Partien dann so am Freitag Abend bzw. Sonntag Mittag (ätzend!) stattfinden, können sie sich einen Namen machen. Ob sich das lohnt, zudem es sich dann ja auch um pay-TV handelt (und Stand jetzt ja auch im sky-Paket enthalten ist!), wird man sehen...

    Die Kohle, die dabei rumkommt, ist allerdings schon üppig - das muss man sagen! Ich kann nur hoffen, dass der Verteilerschlüssel an die Vereine noch radikal überarbeitet wird! VW, Hoppenheim und Konsorten DÜRFEN NICHT ohne eigenen nennenswerten geleisteten Beitrag finanziell so stark von den TV-Geldern profitieren wie sie das bis jetzt tun!
    Geändert von Djerun (10.06.2016 um 08:38 Uhr)
    "Grau is alle Theorie - entscheidend is auf'm Platz!"

  12. #212
    Präsident Avatar von Problemkind
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    Das Duell der Giganten => Klick --- Spielplan und Tabelle => Klack --- Homepage der Giganten => Klickklack

  13. #213
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    Zitat Zitat von Problemkind Beitrag anzeigen
    LOL, dann noch 0:5 verloren und das Derby im Anmarsch!

  14. #214
    Clan die Traderschmiede Manager Avatar von yodapinke
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    Moin. Was ist der Heiko Herrlich für ein Vollspacko!?! Sowas lebt man der Jugend, die an Fußball interessiert ist vor. Durch Beschiss, Vorteil verschaffen. Der muss dafür ne fette, merkbare Bestrafung bekommen. ***kotz***würg***



    Für die Aktion müsste ihn Olli Kahn beißen.

    Geändert von yodapinke (21.12.2017 um 06:37 Uhr)

  15. #215
    HauptstadtClan Atze Präsident Avatar von florauh666
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  16. #216
    Präsident Avatar von Problemkind
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    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl...olley-100.html

    https://m.youtube.com/watch?v=2AcTfmdzffg

    R.I.P. Mike

    Dein Tod hat mich damals tief betroffen gemacht. Leider wurden und werden die Verantwortlichen niemals zur Rechenschaft gezogen.
    Geändert von Problemkind (15.04.2018 um 18:19 Uhr)

    Das Duell der Giganten => Klick --- Spielplan und Tabelle => Klack --- Homepage der Giganten => Klickklack

  17. #217
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    Maggis inne Zwote... Schon irgendwie geil

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