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Thema: Das Land Schottland~Scotland~Alba~ Caledonia!!

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    Info Das Land Schottland~Scotland~Alba~ Caledonia!!

    Hier wird das Land Schottland vorgestellt!Es geht hier um die Menschen,Kultur,Landschaft und den Sport!



    Das Land

    Schottland ist ein Land in Nordwesten von Europa und ein Landteil des Vereinigten Königsreich Großbritanien und Nordirland.Man schätz,das dieses Land mindestens 12000 Jahre alt ist.Durch zahlreiche archäologischen Funden,vermutet man aber,das vorher schon Menschen in Schottland gelebt haben.

    Unabhängigkeit von England

    1297 siegte William Wallace (Schottischer Freiheitskämpfer) in der Schlacht von Stirling Bridge über die englischen Truppen.1314 schlugen die Schotten unter Robert the Bruce (1. König von Schottland) die Engländer,angeführt von Eduart den 2. (König von England),in der Schlacht von Bannockburn erneut.Durch die Erklärung von Arbroath (Kloster) sollte der Papst die schottische Unabhängigkeit von England anerkennen,was der Papst dann auch tat.

    Skulptur des 1. schottischen König Robert der 1. vor Stirling Castle



    Abroath Abbey:Hier wurde die Orginalurkunde auf latainischer Sprache,der Unabhängigkeit der Schotten verfasst!

    Arbroath Abbey

    Die Flagge der Könige Schottlands "Lion Rampat"



    Das Königreich Schottland existierte auf dem Gebiet des heutigen Schottlands von 843 bis 1707.Es nahm das nördliche Drittel der Insel Großbritannien ein und grenzte im Süden an das Königreich England,mit welchem es sich mit dem Act of Union 1707 zum Königreich Großbritannien vereinigte.Seit England 1482 die Kontrolle uber die Küstenstadt Berwick übernahm,war das Königreich Schottland so groß wie das heutige Schottland.Zu dieser Zeit hat Schottland 3 Hauptstädte gehabt:Scone,Dunfermline und Sterling.
    Die Stadt Edingburgh löste diese 3 Städte ab und ist bis heute noch die Hauptstadt von Schottland.
    Heute hat Schottland mehr als 5,3 Millionen Einwohner.Die drei größten Städte von Schottland sind:Glasgow,Edingburgh und Aberdeen.
    Es gibt keine offizielle Hymne,darum wird traditionell "Scotland the Brave" gespielt.Bei Fußball und Rugbyspielen wird jedoch "Flower of Scotland" gespielt.
    SCOTLAND THE BRAVE
    http://www.youtube.com/watch?v=PSH0eRKq1lE
    FLOWER OF SCOTLAND
    http://www.youtube.com/watch?v=zJ5fL...eature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=a9nZ_...eature=related

    Die Flagge von Schottland



    Die schottische Flagge ist eine der ältesten Flaggen der Welt und reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück.
    Laut einer Erzählung,hat ein König im Jahr 832 n. Chr. mit den Pikten (Stämme in Schottland) und den Skoten (Keltischer Volksstamm) eine Schlacht gegen die Angelsachsen (Germanisches Stammesvolk) geführt.Die Soldaten wurden umzingelt und beteten um Erlösung.In der Nacht erschien Apostel Andreas (der auf einem diagonalen Kreuz gekreuzigt wurden war)und versicherte den König,das seine Soldaten siegen würden.Im Morgengrauen nahmen die Wolken am blauen Himmel die Form eines diagonalen Kreuzes an.Die Pikten und Skoten wurden ermutigt,während die Angelsachsen erschraken und schließlich besiegt wurden.Seither ist das Andreaskreuz die Flagge Schottlands.
    Der Wahlspruch der Schotten lautet,"Nemo me impune lasessit"~"Niemand reizt mich ungestraft"

    Sprache der Schotten

    In Schottland werden drei Sprachen gesprochen:Englisch,Lowland Scots (ein Schottisch-Englischer Dialekt) und Schottisch-Gälisch.
    Der Lowland Scots Dialekt entwickelte sich aus dem Angelsächsischen und gehört zu den germanischen Sprachen.
    Der Schottisch-Gälisch Dialekt wurde im 4. Jahrhundert von den Skotischen Einwanderer aus Irland nach Schottland eingeführt und gehört zu den Keltischen Sprachen.Dieser Dialekt wird heute auf der Insel und auf den Inselgruppen bis zu 50 Km vor der Nordwestküste,sowie im Westen des schottischen Hochlands und in Glasgow gesprochen.
    Hier ist eine Karte,auf der abgebildet ist,wo am meisten Der Gälische Dialekt in Schottland gesprochen wird.


    Die Schottische Kultur

    In Schottland gibt es viele Kulturen.So ergeben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Gebieten.

    Der Dudelsack



    Great Highland Bagpipe



    Der Dudelsack hat für Schottlands Kultur eine besondere Bedeutung.Es gibt 4 verschiedene Arten von Dudelsäcken oder Sackpfeifen.
    "Great Highland Bagpipes,Scottish Smalpipe,Borderpipe und Shuttle Pipe"
    Über die Herkunft des Dudelsacks,weiß man nichts genaues außer,das man vermutet,das dieses Instrument von den Balkanhalbinseln oder aus Kleinasien seinen Ursprung hat.
    Vom Römischen Reich auf die Britischen Inseln war der Weg der Sackpfeife von Kriegsgeschrei begleitet: Römische Legionäre hatten den Dudelsack im Gepäck, als sie England eroberten. Irgendwann zogen sie wieder ab, hinterließen aber die Freude an der eindringlichen Musik. Heute sind Schotten und Engländer die fleißigsten Dudelsackspieler der Welt.
    Der Dudelsack ist heute noch ein Militärinstrument und ist ein schottisches Nationalinstrument.Nach der Schlacht von Culloden (16.April 1746) in der Nähe von Inverness,zwischen englischen Regierungstruppen und den aufständischen Jakobiten (schottische und irische Anhänger,die damals im Exil gelebt haben) wurde den Schotten von den Engländer verboten,dieses Instrument zu spielen.

    Der Kilt



    Die Pikten und Skoten trugen Kleidung,die der aus Irland sehr ähnlich war-ein Tuch,das um den Körper gewickelt und was von einer Brosche gehalten wurde,dazu eine Art offenes Hemd,das von einem Gürtel oder Stoffband um die Hüfte gehalten wurde-das "Leine".Viele Geschichtsschreiber verwechseln sogar Schotten und Iren,da deren Kleidung im wesentlichen Identisch war.
    Das grobe "Wickeltuch" war ein in Muster gewebtes,in Erdtönen gefärbtes Leinen;später als Wolle hergestellt Tücher trugen den Namen Tartan.Je höher der Rang eines Mannes war,desto aufwendiger wurde das Tuch hergestellt.Einfache Tartans waren vermutlich einfarbig,aufwendigere Kleidung aus verschiedenen Farben zusammengesetzt.Später,als sich die Scharfzucht immer mehr verbreitet hat,wurden je nach Wetter unterschiedlich um den Leib gewickelt und boten dem Träger Schutz vor dem rauen Klima Schottlands.Die unterschiedliche Färbung entsantd auch aufgrund der unterschiedlichen Böden in Schottland,die eben von Region zu Region unterschiedliche Farben ermöglichten.Die heute verbreiteten bunten Muster wurden erst recht spät erfunden.Die "echten" Tücher und Tartans des Mittelalters waren vermutlich in "Tarnfarbe",in Braun-,Rot-und Grüntönen gehalten.Nur verhältnismäßige Reiche Schotten trugen bunte Kleidung.
    Der heutige "kleine Kilt" wurde vermutlich um 1730 erfunden und einige Zeit von der British Army Highland Regiments übernommen.Um 1880 war den Militärs klar geworden,das der "große Kilt" (Highland Kilt) zu teuer und umständlich für die effiziente Armee war.Dolche wie die "Sgian Dubs" wurden üblicherweise unter dem Hemd getragen-bis zum 1840 Offiziere der "Black Watch" die Dolche in Ihren Kilt Gürtel unterbrachten und so einen Trend auslösten,der sich schon bald weiter verbreitete.Die metallenen Clan Abzeichen sind eine Erfindung des 20. Jahrhunderts und ebenfalls vom Militär übernommen,nur die Clan Symbole darauf sind wirklich "alt".
    Traditinonell verwendeten die Clans Zweige von einheimischen Pflanzen als Erkennungszeichen.Und auch die formellen Jacken bzw. Sakkos,die heute meist zum Kilt getragen werden,enstammen ursprünglich militärischen Uniformen.Erst im 18. Jahrhundert und frühen 19. Jahrhundert wurde "Typische Schottische" Kleidung wieder beliebt und verbreitet.Dazu trug unter anderem der Autor Sir Walter Scott bei,sowie die Schottlandreise von König Georg den 4. in "Highland"-Kleidung.Auch die Queen Victoria,die sich sehr für Schottland interessiert,half,die schottische Kleidung wieder hoffähig zu machen.
    Heute hat jeder Clan seinen speziellen,meist bunten Kilt,einige haben auch "Jagd Kilts" in den ursprünglichen Erd-und Naturtönen.Kilts und Clan Tartans sind weit verbreitet und werden auch von den Nachfahren schottischer Auswanderer in Australien und den USA zu festlichen Anlässen getragen-sehr zum Amüsement mancher Schotten.
    Ein Mitglied des Clans Campbell im Campbell of Argyll Tartan
    Typisch für den Kilt ist das Karomuster, der Tartan. Viele Tartans tragen den Namen des Clans, dem sie zugeordnet sind. Oft wird angenommen, dass diese Tartans den Angehörigen des jeweiligen Clans vorbehalten sind. Tatsächlich wird in Schottland das Tragen eines Clan-Tartans durch Clanfremde nicht gern gesehen. Aber es gibt keine bindende rechtliche Vorschrift, die dies verbietet. Schotten, die sich als Mitglied eines Clans verstehen, tragen natürlich nur den korrekten Tartan. Dabei haben die meisten Clans unterschiedliche Tartans je nach Anlass des Tragens (zum Beispiel Mod, Dress Mod, Weath oder Faded Weath bezeichnet). Andere Tartans heißen nach Orten, Regionen, Vereinen oder Berufsständen.
    In Schottland ist der Kilt heute weniger als Alltagskleidung denn als Festtagskleidung üblich. Auch die Anhänger der schottischen Fußball- oder Rugby-Nationalmannschaften treten gerne im Kilt auf. Es gibt Kilts in unterschiedlichen Stoffqualitäten und -gewichten vom leichtgewichtigen „casual“ für den Tagesgebrauch bis zum schwereren „full weight worsted“ für formelle Anlässe. Neben dem traditionellen hochwertigen, aber teuren Wollstoff werden heute auch billigere Kilts aus Baumwolle oder Polyester angeboten, dazu „Designer-Kilts“ aus Materialien wie Leder oder Jeansstoff. Die verwendete Stoffmenge variiert ebenfalls: Für einen traditionell gearbeiteten Kilt braucht man etwa 7 bis 8 Meter Stoff, einfachere und billigere Kilts kommen mit der Hälfte aus. Die genaue Menge hängt auch von den Maßen des Trägers und der Breite des Tartanmusters (Sett) ab. Ein weiterer Faktor ist die Faltung, die entweder so erfolgen kann, dass sich das Tartanmuster über den ganzen Kilt wiederholt (pleating to the sett) oder derselbe Farbstreifen des Musters in der Mitte jeder Falte erscheint (pleating to the stripe). Es gibt auch Kilts mit Kellerfalten (box pleats). Höherwertige Kilts unterscheiden sich von Billigware zum Beispiel dadurch, dass sie am unteren Rand keinen Saum haben, sondern der Kilt mit der Webkante des

    Nun zur Frage:Was trägt der Schotte unter seinem Kilt?

    Ob man den Kilt mit oder ohne Unterwäsche trägt, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Nur beim schottischen Militär gab es feste Regeln, allerdings ist diese Frage heute jedem Soldaten selbst überlassen. Dabei ist zu beachten, dass man aufgrund der Falten und der Stoffdicke auch ohne Unterwäsche nicht friert. Wegen der Festigkeit des Stoffes besteht auch keine Gefahr, dass der Wind etwas offenbart, was nicht gesehen werden soll. Aus praktischen bzw. hygienischen Gründen kann Unterwäsche dennoch empfohlen werden.
    Der eigentliche Grund, warum ursprünglich unter dem Kilt nichts getragen wurde, war, dass vor dem 19. Jahrhundert generell keine Unterwäsche getragen wurde. Wer den großen Kilt vor Culloden 1745 trug, hatte ein langes Hemd darunter an, das bei Bedarf zugebunden wurde.

    Highland Games



    Die Highland Games sind traditionelle Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen. Diese waren ursprünglich Bestandteil der Treffen (Gatherings) schottischer Clans in den schottischen Highlands. Dort sind sie auch heute noch zu Hause, finden sich aber auch weltweit überall, wo sich Schotten angesiedelt haben.
    In Schottland gibt es jährlich bis zu 100 Highland Games, die durch die Scottish Highland Games Association (SHGA) organisiert werden. Die bekanntesten Spiele finden alljährlich Anfang September in Braemar statt. Diese stehen unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II., deren traditioneller Sommersitz das nahegelegene Balmoral Castle ist und die deshalb regelmäßig persönlich anwesend ist.
    Die Highland Games stammen aus der Zeit der keltischen Könige in Schottland. Sie wurden ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer Schottlands zu finden, die dann oft für den König Leibwächter und Boten wurden.
    Der Ursprung des menschlichen Spiele und Sportarten älter Geschichte aufgezeichnet. Ein Beispiel für eine mögliche frühe Spiele Austragungsort ist Fetteresso , obwohl die Lage ist technisch ein paar Meilen südlich der schottischen Highlands.
    Es ist König berichtete in zahlreiche Bücher und Highland Games Programme, die Malcolm III von Schottland , im 11. Jahrhundert, berief Teilnehmer zu einem Wettlauf zum Gipfel des Craig Choinnich (Blick Braemar ). König Malcolm hat dieses Wettlauf in um Land zu finden der schnellste Läufer in der Messenger werden seine königliche. Einige haben diese Spiele gesehen apokryphen Veranstaltung Highland werden die Herkunft der heutigen modernen. [
    Es gibt ein Dokument aus dem Jahre 1703 die Ladung der Clan des Laird von Grant Grant Clan . Sie waren zu gelangen, tragen Highland Mäntel und "auch mit Pistole , Schwert , pistill [sic] und Dirk ".Von diesem Schreiben wird angenommen, dass die Wettkämpfe würden Armen aufgenommen haben Kunststücke.
    Doch moderne Highland Games sind die weitgehend in einem viktorianischen Erfindung, die entwickelt nach Highland Clearances .

    Wettkämpfe der Highland Games

    Hier eine Auflistung und kurze Erklärung der ursprünglichen Disziplinen. Diese werden auch „Heavy Events“ genannt und es gibt im britischen Raum auch Profis in den jeweiligen Disziplinen.

    • Putting the Stone (Steinweitwurf): Ein Stein meist zu zehn Kilo Gewicht muss so weit wie möglich geworfen werden. Dabei gibt es Turniere wo es erlaubt ist Anlauf zu nehmen, bei anderen hingegen muss aus dem Stand geworfen werden

    • Tossing the Caber (Baumstammwerfen): Ein Baumstamm der meist zwischen vier und sechs Meter lang ist und zwischen 30 und 60 Kilo wiegt, wird aus der senkrechten Position geworfen. Es gibt zwei Varianten dieser Disziplin. Der Baumstamm muss sich auf jeden Fall überschlagen, wobei bei der ursprünglichen Variante nur der Winkel (optimal 12 Uhr) zählt in welchem der Stamm liegen bleibt. Bei der moderneren Version mit meist etwas leichteren Stämmen zählt nur die Weite.


    • Weight for Distance (Gewichtsweitwurf): Diese Disziplin ähnelt sehr dem Hammerweitwurf. Dabei wird ein zwischen 13 und 25 Kilo schweres Gewicht an ein Seil bzw. an eine Kette angebracht, diese sollte so weit wie möglich geworfen werden.

    • The Scottish Hammer (Gewichtsweitwurf 2): Dies ist eine etwas andere Variante der oben genannten Disziplin. Auch diese ähnelt sehr dem Hammerwurf. Jedoch wird das Gewicht an einen Baumkiel und nicht an eine flexiblere Kette angebracht. Hierbei gibt es zwei genau definierte Gewichte, eines zu 7,5 Kilo, das zweit zu 10 Kilo.

    • Weight for Height (Gewichtshochwurf): Auch hier gibt es unterschiedliche Gewichtseinheiten jedoch beträgt im Normalfall das Gewicht 25 Kilo. Dieses muss rückwärts so hoch wie möglich über eine Latte geworfen werden.

    • Farmers Walk (Langstreckenlauf mit Gewichten): Der Athlet muss mit zwei Gewichten zu je 70 Kilo so weit wie möglich gehen. Auch hier gibt es unterschiedliche Gewichtsstufen.

    • Sheaf Toss (Heusackwerfen): Auch hierbei gibt es zwei Möglichkeiten. Dabei wird ein gefüllter Heusack mit zumeist fünf Kilo Gewicht zum Einen auf Höhe über eine Markierung geworfen, zum Anderen auf Länge, sprich so weit wie möglich geworfen.

    The Scottish Whisky

    Das Wasser des Lebens ...



    Whiskyregionen Schottlands



    so lautet die Übersetzung des gälischen "Uisge Beatha" ("ischge baha") , von dem sich das englische Wort Whisky ableitet. Wichtig ist in diesem Falle auch die Rechtschreibung, denn das schottische Lebenswasser sollte man schreibtechnisch nicht mit dem irischen Whiskey verwechseln.

    In Schottland gibt es rund 90 Whisky-Distillerien, die noch in Betrieb sind. Hinzukommen diverse stillgelegte Produktionsstätten, die teilweise noch besichtigt werden können. Inzwischen gibt es eine Hand voll großer Konzerne, denen die meisten Brennereien angeschlossen sind. Bei vielen Whiskybrennereien geht der hergestellte Alkohol nicht nur in die eigene Marke, oft wird ein Teil auf für so genannte "Blends" verwendet, Whiskymischungen aus mehreren Marken (z.B. Jack Daniels).

    Die Auswahl an Whisky-Sorten ist in Schottland natürlich wesentlich höher als hier. Witzigerweise gilt dies aber auch für die Preise, so dass es sich lohnt, den Whisky, wenn es ihn hier gibt, lieber in Deutschland zu kaufen. Auf keinen Fall sollte man Whisky bei den Brennereien erwerben (es sei denn, es handelt sich um eine "Special Edition", die es nur hier gibt), denn in der Distille sind die Preise überteuert!

    G E S C H I C H T E

    Der Legende nach waren es christliche Mönche, welche zuerst Whisky herstellten. Im 5. Jahrhundert begannen sie, Irland und Schottland zu missionieren und brachten dabei Geräte mit, um Arzneien und Parfum herzustellen, wobei eines Tages (man geht vom 8. oder 9. Jahrhundert aus) der Whisky entstand. Das Wissen der Whisky-Herstellung soll sich schnell auf Klöster verbreitet haben, die damals in einigen Ansiedlungen auch Gasthöfe betrieben. 1494 wird das Wasser des Lebens (lat. aqua vitae) zum ersten Mal urkundlich in den Steuerunterlagen des schottischen Klosters Lindores (Fife) erwähnt, wo Malz eingekauft wurde. Seit 1643 wird Whisky in Irland und ein Jahr später auch in Schottland offiziell besteuert. Da es Probleme gab, das Gesetz umzusetzen wurde die Whiskyherstellung 1661 in Irland und 1707 auch in Schottland verboten, nur wer eine Lizenz kaufte konnte legal weitermachen.

    H E R S T E L L U N G

    Für die Whisky-Herstellung benötigt man die folgenden vier Zutaten:
    Wasser
    Gerste
    Hefe
    Torf

    1. M Ä L Z E N

    Beim Malzen wird die gereinigte Gerste zu Malz verarbeitet. Dabei wird sie in so genannten "Steepers" (großen Behältern, Maischbottiche) in Wasser eingeweicht und auf Mälzböden ausgebreitet, wo sie zu keimen beginnt. Dies dauert etwa 10-12 Tage und die Maische wird dabei regelmäßig gewendet. Bei diesem Prozess werden Enzyme gebildet, die später die Umwandlung von Stärke in Zucker ermöglichen.

    Der Keimprozess wird unterbrochen, indem man bis jetzt entstandene Grünmälze auf der so genannten Malzdarre, unter der ein Feuer entfacht wird, trocknet. Traditionell wird als Brennmittel Torf verwendet, dessen Rauch dem Whisky so seinen typischen, rauchig-torfigen Geschmack verleiht.

    2. M A I S C H E N

    Das Rauchmalz wird nun geschrotet und mit heißem Wasser vermischt. Durch das heiße Wasser werden Zucker und Geschmacksstoffe aus der Gerste gelöst. Die hierbei entstandene süße Flüssigkeit, Würze genannt, geht nun in den Gärungsprozess, die verbleibenden festen Bestandteile finden als Tierfutter Verwendung.

    3. G Ä R U N G

    Um die Würze zum Gären zu bringen wird sie mit Hefe vermengt, welche den in der Flüssigkeit gelösen Zucker in Alkohol und CO2 umwandelt. Hierbei entsteht in etwa 48 Stunden eine bierähnliche Flüssigkeit mit einem Alkoholgehalt von etwa 5%, Wash genannt.

    4. D E S T I L L A T I O N

    In Kesseln, die meist aus Kupfer bestehen, wird der Wash nun zu Whisky destilliert, indem man ihn erhitzt, wobei der Akohol, welcher einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser hat, sich als Dampf löst, in Rohren abgefangen, gekühlt wird und dabei kondensiert. In diesem Zustand bezeichnet man ihn als "Low Wine". Dieser wird ein zweites Mal destilliert, hierbei entsteht der so genannte "Spirit".

    5. L A G E R U N G

    Anschließend wird der bis hierhin farblose Whisky über mehrere Jahre in Holzfässern gelagert. Damit man ihn schließlich Whisky nennen darf muss dies nach britischem Recht mindestens drei Jahre lang geschehen. Hierbei verdunstet ein Teil des Whiskys, dieser Anteil ist der so genannte "Angels Share". Dauer der Lagerung, Klima und die Beschaffenheit des Holzfasses spielen bei der Reifung eine wichtige Rolle und können den Geschmack erheblich beeinflussen.

    6. A B F Ü L L E N

    Bevor der Whisky in Flaschen abgefüllt wird, filtert man ihn, um ihn von Trübstoffen zu befreien. Da er in diesem Zustand einen Alkoholanteil von über 60% hat, wird er mit Wasser auf etwa 40-43% verdünnt. (Alternativ kann man in vielen Fällen auch eine unverdünnte Fassabfüllung, "Cask strength", kaufen). In manchen Fällen wird der Whisky noch mit Zuckercouleur eingefärbt, um einen intensiveren Farbton zu erhalten.

    Hier die 5 größten Scottish Whisky-Brennereien

    1.
    Lochmond Lomond in der Region Highlands (Ort Alexandria)Besitzer ist die Loch Lomond Distillery Co.Ltd. und wurde durch die Littlemill Distillery 1966 gegründet. Das Produktionsvolumen im Jahr beträgt 12.000.000 Liter.





    2.
    Glenfiddich in der Region Speyside (Ort Duffton)Besitzer ist die Familie Grant und wurde durch William Grant 1886 gegründet.
    Das Produktionsvolumen im Jahr beträgt 10.000.000 Liter.





    3.
    Glenlivet in der Region Speyside (Ort Ballindalloch).Besitzer ist die Firma Pernod Ricard und wurde 1823 durch George Smith gegründet.
    Das Produktionsvolumen im Jahr beträgt 5.900.000.





    4.
    Glen Grant in der Region Spyside (Ort Rothes).Besitzer ist die Firma Davide Campari Milano und wurde 1840 durch John und James 1840 gegründet.
    Das Produktionsvolumen im Jahr beträgt 5.900.000.





    5.
    Fotzetzung folgt.....


    Religion

    Der Großteil der Bevölkerung in Schottland mit ca. 45%,ist Evangelisch.
    Die Church of Scotland (schott.-gäl.: Eaglais na h-Alba, dt.: Kirche Schottlands) ist die Nationalkirche in Schottland.

    St Giles 'Cathedral





    Die einstige Kathedrale St. Giles Cathedral gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Edinburgh in Schottland. Sie befindet sich an der als Royal Mile bekannten Hauptachse der Altstadt rund 500 Meter östlich vom Edinburgh Castle.
    Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 854. Das gegenwärtig existierende Gebäude wurde etwa seit dem Jahr 1120 gebaut. Nach einem Brand im Jahr 1385 wurde die Kirche im Stil der Gotik wiederaufgebaut; der Turm wurde erst im Jahr 1495 fertiggestellt.
    Im 16. Jahrhundert hat in der Kirche St. Giles der Reformator John Knox gepredigt. Er wurde auf einem Friedhof südlich der Kirche begraben. In der Nähe der Kathedrale wurde im Jahr 1904 eine Skulptur des John Knox aufgestellt, die vom Bildhauer MacGillivray erschaffen wurde.
    Im Jahr 1633 wurde St. Giles von Karl I. zur Kathedrale erhoben, welchen Titel sie im Jahr 1638 verloren hat. In den Jahren 1661 bis 1689 wurde sie erneut zu einer Kathedrale.
    Im 19. Jahrhundert und in den 1970er Jahren erfolgten umfangreiche Restaurierungen. Aus dem späten 20. Jahrhundert stammen zahlreiche Glasfenster wie das große Fenster in der Westfassade (The Great West Window oder The Burns Window) des isländischen Künstlers Leifur Breidfjörd aus dem Jahr 1985.

    Flagge der Church of Scotland



    Flagge der Church of Scotland

    Die Flagge, das Wappen und das Logo symbolisieren das Motto der Church of Scotland „nec tamen consumebatur“ (dt.: „und er wurde nicht verzehrt“). Es bezieht sich auf den brennenden Dornbusch in der Berufungsgeschichte des Mose. Dieser Busch wurde, obwohl er in Flammen stand, nicht verbrannt, und Gott berief Mose dazu das Volk Israel aus Ägypten herauszuführen. Dieser brennende Dornbusch wird auf einer Schottischen Flagge (Saltire) gezeigt.

    Zirka 20% der Schotten sind Römisch-Katholisch.

    Dunfermline Abbey



    Die Geschichte von Dunfermline Abbey geht zurück bis in 7. Jahrhundert, in dem die erste christliche Kirche hier durch keltische Einwohner erbaut wurde. 1070 bauten König Malcolm III und seine Frau Königin Margaret hier eine Abtei mit Benediktinerkloster, das ihr Sohn David I 1128 weiter ausbaute. Die Abtei wurde daraufhin zum Zentrum das "Cult of St. Margaret". Insgesamt 22 Könige und Königinnen, darunter auch der berühmte König Robert the Bruce, wurden hier begraben. Im Jahr 1560 wurde die Abtei durch die Reformatoren geplündert und niedergebrannt. Nur das Kirchenschiff überlebt und wurde weiterhin als Kirche diente bis es 1821 Vorhof für eine neue Kirche genutzt wurde. Auf dem gleichen Grundstück befinden sich auch die Überreste des Dunfermline Palace, dem ehemaligen Wohngebäude des Klosters, das in einen Palast umgebaut wurde. Die Anlage steht heute unter der Verwaltung von Historic Scotland.
    Man nimmt heute an, dass die Religion der frühen Pikten dem Polytheismus der Kelten ähnelte. Wann die Piktischen Könige zum Christentum konvertierten ist ungeklärt, es gibt aber Legenden, die besagen, dass der Heilige St. Palladius von Irland nach Schottland zog. Wahrscheinlich kam Schottland bereits im 2. Jahrhundert mit dem Christentum in Berührung, der Prozess der Christianisierung Schottlands begann in vollem Umfang wohl im 5. Jahrhundert und zog sich viele Jahrhunderte hin (die ‚Blüte’ der Christianisierung waren wohl das 6. und 7. Jh.). Zunächst konvertierten anscheinend die Könige und Stammesführer, während es länger dauerte, bis sich das Christentum auch in der Bevölkerung durchsetzte. Weiteren Einfluss übte der Heilige St. Columba aus, der 563 aus Irland verbannt wurde und auf der Hebriden-Insel Iona ein Kloster mit 12 weiteren Mönchen gründete und von hier aus nach England und Schottland missionierte, darunter wahrscheinlich auch den piktischen König Bridei mac Maelchon. Des Weiteren übte die englische Kirche Einfluss auf Schottland aus. Anscheinend hatte man trotzdem ein eher gespaltenes Verhältnis zum Papsttum – so gab es in der schottischen ‚Keltischen Kirche’ liturgische und kirchliche Unterschiede zum restlichen Schottland, die erst im 11. Jahrhundert durch eine Reform gelöst wurden, nach der die Schottische Kirche Teil der Römischen Gemeinschaft wurde.
    Geändert von Waldehugo (01.11.2014 um 08:23 Uhr)

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